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Osterfeuer

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Nach einer Änderung des Ortsrechts dürfen Osterfeuer nur noch von örtlichen Glaubensgemeinschaften, Parteien, Vereinen und Siedlungsgemeinschaften im Rahmen einer öffentlichen, für jedermann zugänglichen Veranstaltung, durchgeführt werden.

Erforderlich wurde die Neuregelung aufgrund der in der Vergangenheit drastisch gestiegenen Anzahl von Osterfeuern, der vielfach festgestellten missbräuchlichen Nutzung, sowie der unannehmbaren Luftverunreinigung auf Grund der hohen Zahl an Feuern.

Osterfeuer dürfen am Samstag vor Ostern, am Ostersonn- oder Ostermontag in der Zeit zwischen 16:00 Uhr und 24:00 Uhr, an einem der genannten Tage, durchgeführt werden.

Anmeldeschluss für Osterfeuer ist in diesem Jahr der 27.03.2020.

Das Abbrennen muss spätestens zwei Wochen vor Ostern schriftlich bei der Stadt Lünen, Abteilung Ordnungsangelegenheiten und Verkehrsüberwachung, angezeigt werden. Die Anzeige muss folgende Angaben enthalten:

  • Name, Anschrift und Mobilfunkerreichbarkeit von Veranstalter und Aufsichtspersonen,
  • Ort, Tag und Uhrzeit der Veranstaltung unter Beifügung eines Lageplanes,
  • Angaben zu Art und Menge des Brennmaterials.

Bei der Auswahl des Abbrennplatzes ist zu beachten, dass durch den Verbrennungsvorgang keine Gefahren oder Belästigungen durch Funkenflug, Rauch und ähnliches entstehen und die aktuelle Windstärke entsprechend berücksichtigt wird.

Zu Gebäuden, in denen sich Menschen aufhalten können, zu öffentlichen Verkehrsflächen einschließlich Bahngleisen, Versorgungsleitungen und sonstigen baulichen Anlagen, einzeln stehenden Bäumen oder Wallhecken, Windschutzanlagen, Feldgehölzen und Gebüschen ist ein Mindestabstand von 25 m einzuhalten. Bei angrenzenden Waldflächen oder Naturschutzgebieten vergrößert sich der Mindestabstand auf 100 m.

Bezüglich des Volumens des Brennmaterials sind darüber hinaus nachfolgende Abstände zu beachten:

bis zu   5 m³ - Abstand zwischen 25 m und 30 m,
bis zu 10 m³ - Abstand zwischen 30 m und 40 m,
bis zu 20 m³ - Abstand zwischen 40 m und 50 m,
bis zu 40 m³ - Abstand zwischen 50 m und 75 m,
bis zu 60 m³ - Abstand zwischen 75 m und 100 m.

Soll ein Osterfeuer in der Nähe öffentlicher Verkehrsflächen abgebrannt werden, darf das Volumen von 40 m³ nicht überschritten werden; ein Abstand zwischen 25 m und 50 m ist einzuhalten.

Als Brennmaterial dürfen nur trockene pflanzliche Rückstände wie Baum-, Strauch- und Heckenschnitt verwendet werden. Zum Anzünden dürfen als Hilfsmittel nur Stroh oder Reisig benutzt werden. Zum Schutz der Kleintiere soll das Brennmaterial frühestens vierzehn Tage vorab auf- und am Tage der Veranstaltung vor dem Entzünden umgeschichtet werden.

Das Feuer ist ständig von zwei Personen, davon muss eine Person über 18 Jahre alt sein, zu beaufsichtigen. Der Abbrennplatz darf von diesen erst verlassen werden, wenn Feuer und Glut erloschen sind. Ausreichend Löschmittel sollen bereit gehalten werden.