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Aktuelles zum Thema Europa und Städtepartnerschaften

Deutsche Präsidentschaft im Rat der EU

Am 29. Mai 2020 stellte die Bundesregierung das Logo, den Webauftritt und das Motto anlässlich der anstehenden Deutsche Ratspräsidentschaft vor. Die Präsidentschaft des Rats der Europäischen Union wechselt jedes halbe Jahr. Zuletzt hatte Deutschland im ersten Halbjahr 2007 die EU-Ratspräsidentschaft inne. Der deutsche Vorsitz ist zugleich der Auftakt zu einer neuen „Trio-Präsidentschaft“ im Verbund mit Portugal und Slowenien. Dabei stimmen sich die drei Länder mit ihren Vorhaben im Zuge der Präsidentschaften ab.

Zum 1. Juli 2020 über nimmt Deutschland den Vorsitz im Rat der EU unter dem Motto: Gemeinsam. Europa wieder stark machen.

Auf der Webseite www.eu2020.de erfahren Sie zukünftig alles Wichtige rund um die deutsche EU-Ratspräsidentschafft.

#EuropaGegenCovid19

Gemeinsam die Krise bewältigen. Zu spüren, dass wir gemeinsam stärker sind, ist heute wichtiger denn je. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten bringen gemeinsam über drei Billionen Euro auf, um Menschenleben, Arbeitsplätze und Unternehmen zu retten. Damit unterstützen sie die vielen tausend Menschen, die gemeinsam etwas bewirken wollen.

Nicht Spaltung bringt uns weiter, sondern Zusammenhalt: mit Forschenden, medizinischem Personal, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Lehrkräften, unserem Freundeskreis und in der Nachbarschaft, abseits der großen Bühne. Entdecken Sie europäische Geschichten voller Solidarität und Hoffnung, die uns allen helfen, durchzuhalten. Weiter zur Webseite.

Europa-Projektwochen Mai/Juni 2020 des Europe Direct Centre in Dortmund

Klima- und Umweltpolitik in der EU

Europe Direct Dortmund, Auslandsgesellschaft.de, Stadt Dortmund und  DGB Dortmund Hellweg laden Sie herzlich zu den Online-Veranstaltungen der Europa-Projektwochen 2020 "Klima- und Umweltpolitik in der EU" ein:
 
Aufgrund der begrenzte Plätze ist eine Voranmeldung erforderlich:
eu-do@auslandsgesellschaft.de, Tel. 0231 838 00 47
Sie erhalten bei Ihrer Anmeldung einen Link zur Teilnahme an der Veranstaltung.

Link zum Gesamtprogramm
 

Klimaneutral bis 2050?
Welche Wege führen ans Ziel? Die Klimapolitik der Europäischen Union


Podiumsdiskussion mit:
Sven Giegold (MdEP Grüne/EFA)
Prof. Dr. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)
Julian Schorpp (Deutscher Industrie-
und Handelskammertag)

Mi 27.05.2020, um 18.30 Uhr
Infos
Die Europäische Klimawende sozial und ökonomisch nachhaltig gestalten

Vortrag mit Diskussion:
Jan Philipp Rohde (DGB)
Moderation:
Dietmar Köster (MdEP)

Di 02.06.2020, um 18.30 Uhr
Infos

Jetzt beteiligen!

Anpassung an den Klimawandel: Ihr Beitrag zur EU-Strategie ist gefragt!

Die EU-Kommission hat um Rückmeldung zu einer zukünftigen EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel gebeten. Rückmeldungen können noch bis zum 30. Juni 2020 eingereicht werden. Für eine Rückmeldung ist eine einmalige Registrierung im EU-Beteiligungsportal nötig.

Die Überarbeitung der EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel ist Teil des Europäischen Grünen Deals. Die neue EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel hat die EU-Kommission für das 4. Quartal 2020 angekündigt. Einen Bericht der EU-Kommission zur Umsetzung der bisherigen EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel finden Sie hier.

Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte: Was denken Sie dazu?

Die EU-Kommission hat um Rückmeldung zur Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte gebeten. Auch Regionen und Kommunen sind explizit aufgefordert, beizutragen. Rückmeldungen sind noch bis 30. November 2020 möglich. Die EU-Kommission hat angekündigt, auf Grundlage der Rückmeldungen 2021 einen Aktionsplan zur Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte vorzulegen.

Bereits Anfang des Jahres hatte die EU-Kommission eine Mitteilung mit dem Titel „Ein starkes soziales Europa für einen gerechten Übergang“ veröffentlicht. Darin skizziert die EU-Kommission drei wesentliche Herausforderungen: den Wandel hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft, den digitalen Wandel und demographische Entwicklungen in der EU. Die Europäische Säule sozialer Rechte soll dazu beitragen, diesen Herausforderungen sozial gerecht zu begegnen.

Konsultation: Ein starkes soziales Europa für einen gerechten Übergang

Der Ausschuss der Regionen (AdR) hat um Rückmeldung zur Vorbereitung einer Stellungnahme gebeten. Die Stellungnahme ist der Beitrag des AdR zu obenstehender Konsultation der EU-Kommission zur Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte. Rückmeldungen sind noch bis zum 26. Mai 2020 möglich.
 

Schülerwettbewerb EuroVisions - Gewinnervideos jetzt anschauen!

Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hat die acht Gewinnerbeiträge des Schülerfoto- und Kurzfilmwettbewerbs „EuroVisions“ ausgezeichnet. Unter dem Motto „Dein Europa – Deine Initiative“ waren Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, ihre Wünsche und Ziele für ein vereintes Europa mit Fotos und Kurzfilmen zu veranschaulichen.

Hier könnt ihr euch die Videos anschauen: www.mbei.nrw/eurovisions
 

Seit 2006 richtet das Land NRW den Schülerwettbewerb „EuroVisions“ aus. Fotografien und Kurzfilme dokumentieren, mit welchem Ideenreichtum sich junge Menschen buchstäblich ein Bild von Europa machen.
 

„Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ noch bis zum 24. Mai 2020 streamen!

Anlässlich des Europatags können Sie den  LUX-Filmpreis-Gewinner 2019 „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ Zuhause anschauen: Bis 24. Mai können Sie den Film hier gratis sehen.

Weitere Informationen zum Film finden Sie hier.

Seit 2007 vergibt das Europaäische Parlament den Filmpreis LUX. Er „soll zur Diskussion und Reflexion über und zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der europäischen Einigung“ anregen. Mit dem LUX werden Filme ausgezeichnet, die sich des Themas Integration annehmen und den Reichtum der sprachlichen Vielfalt in Europa widerspiegeln. 

Veranstaltungen anlässlich der Europawoche werden verschoben

Die Stadt Lünen als „Europaaktive Kommune“ muss auf die geplanten Veranstaltungen anlässlich des Europatages am Samstag, 9. Mai, verzichten. Jedes Jahr wird rund um den Europatag bundesweit die Europawoche ausgerufen, die in diesem Jahr vom 2. bis 10. Mai 2020 stattfindet.

Der für Europangelegenheiten zuständige Beigeordnete der Stadt Lünen, Horst Müller-Baß, sagt dazu: „In Planung war unter anderem ein Vortrag zur anstehenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft und dem ‚New Green Deal’ der EU-Kommission sowie eine Europafahrradtour. Besonders bedauerlich ist die Absage eines Schulprojekts mit drei Lüner Schulen und den Künstlern Susanne Hocke und Jürgen Larys." Die Stadt Lünen arbeite aber bereits an möglichen Nachholterminen und stehe dazu im engen Austausch mit der Auslandsgesellschaft NRW und der Europa-Union Lünen, ergänzt Müller-Baß.

Laut dem Beigeordneten ist die derzeit grassierende Corona-Pandemie eine große Herausforderung für alle Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union: „Einige Einschränkungen der Vorzüge unserer Europäischen Union - verhängt als Reaktion auf das Virus - spüren wir alle: mit geschlossenen Grenzen ist auch unsere Reisefreiheit eingeschränkt; der geplante Sommerurlaub rückt folglich in weite Ferne.“

Für den ehemaligen Staatsminister für Europaangelegenheiten und Kuratoriumsvorsitzenden der Auslandsgesellschaft NRW, Wolfram Kuschke, zeigt sich der europäische Gedanke aber auch während der Pandemie: „Krankenhäuser nehmen Erkrankte aus Nachbarländern auf, weil - glücklicherweise - Intensivbetten frei bleiben. Mit finanzieller Unterstützung der EU wird an einem Impfstoff geforscht und 37 Milliarden Euro aus den Strukturfonds werden den Mitgliedsstaaten zur Bewältigung der Krise zur Verfügung gestellt. Wir in Europa können diese Krise meistern, indem wir zusammenhalten und uns gegenseitig stützen.“

Der Vorsitzende der Europa-Union Lünen, Jochen Otto, betont: „Solche Krisen können wir nur gemeinsam bewältigen und nicht durch Abschottung. Wir brauchen kohärente Lösungen und weiterhin Solidarität und Unterstützung mit denen, die es am härtesten trifft.“ 

Aktuelle Informationen rund um Europa in Lünen, zu möglichen Nachholterminen für Veranstaltungen im Rahmen der Europawoche, Wettbewerben und Fördermittelaufrufen der EU sowie zu Städtepartnerschaften finden Interessierte auf der Website der Stadt Lünen (www.luenen.de/europa) sowie auf der Seite der Europa-Union Lünen (www.europa-union-luenen.de) und der Auslandsgesellschaft NRW (www.agnrw.de).

Hintergrund des Europatages ist die sogenannte „Schuman-Erklärung“ vom 9. Mai 1950. Vor 70 Jahren unterbreitete Robert Schuman, damaliger französischer Außenminister, seinen Vorschlag für ein vereintes Europa als unerlässliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen. Die Schuman-Erklärung gilt als Grundstein der heutigen Europäischen Union.

2.-10. Mai: Die Europawoche 2020 wird digital

Leider müssen wir auch in Lünen all unsere geplanten Veranstaltungen zur Europawoche verschieben. Wir versuchen die Veranstaltungen schnellstmöglich und ggf. auch im digitalen Format nachzuholen. Bis dahin lohnt sich ein Blick in ander Städte: 9. Mai: „Europa lebt Solidarität“ – virtueller Europatag

Unter dem Motto „Europa lebt Solidarität“ soll über Prioritäten der EU in und nach der COVID-19-Krise diskutiert werden. Eine virtuelle Musik-Bühne überträgt Konzerte und musikalische Beiträge u.a. aus Paris und Rom, bei einem Online-Quiz können Interessierte ihr Europa-Wissen testen und Preise gewinnen. Weitere Informationen auf der Website www.erlebnis-europa.eu.

Eine Übersicht der digitalen Veranstaltungsformate, die während der Europawoche in Deutschland stattfinden, gibt es auf der Seite www.europatermine.de sowie auf den Seiten der einzelnen Bundesländer.
 

Von der Leyen startet globale Spendenaktion für Coronavirus-Impfstoff am 4. Mai

Die Europäische Union bündelt ihre Kräfte mit globalen Partnern, um am 4. Mai 2020 die im Rahmen der „ Coronavirus Global Response “ („Coronavirus-Krisenreaktion“) eine weltweite Spendenaktion zu starten. Am 4. Mai wird Präsidentin von der Leyen um 15.00 Uhr Gastgeberin eines globalen Spendenaufrufs sein, der live auf EbS verfolgt werden kann. Das anfängliche Ziel besteht darin, Zusagen über 7,5 Mrd. Euro zu erreichen, um die Entwicklung und Verfügbarkeit eines Impftoffs gegen das Coronavirus zu beschleunigen.

EU-Reiserecht, Flugverkehr und Tourismus in der Coronakrise: Fragen und Antworten

Grenzkontrollen, Flugzeuge am Boden, Reisen abgesagt: Fluggesellschaften, die gesamte Reisebranche und Bürgerinnen und Bürger in der EU leiden unter den Einschränkungen, die eine schnelle, koordinierte Bewältigung der Corona-Pandemie in der EU und in der Welt erfordern. In einem ausführlichen Frage-Antwort-Katalog beantwortet die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland die am häufigsten gestellten Fragen, soweit das zum aktuellen Zeitpunkt möglich ist. Zum Beispiel: Wie unterstützt die EU Tourismusunternehmen und Fluggesellschaften? Müssen Reisende Gutscheine für abgesagte Pauschal- und Individualreisen akzeptieren? Wie wird die Situation an den Schengen-Grenzen in den Sommerferien sein?

Alle Antworten finden Sie auf der Webseite der EU-Kommission.

EU-Kommission öffnet ihr Übersetzungstool für kleine und mittlere Unternehmen

Alle kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa können ab sofort das Maschinenübersetzungstool eTranslation der Europäischen Kommission kostenlos nutzen. Das gab die EU-Kommission gestern (Montag) bekannt. Das sichere Tool hilft den KMU, bei der Übersetzung von Unterlagen und Texten in 27 Sprachen Zeit und Geld zu sparen. Es deckt alle 24 offiziellen Sprachen sowie Isländisch, Norwegisch und Russisch ab.

EU-Schulprogramm: Neue Bewerbungsrunde für Obst und Gemüse in Schulen

Trotz Schulschließung startet die neue Bewerbungsrunde für das EU-Schulprogramm für kostenloses Obst und Gemüse in Schulen. Mit der Teilnahme am EU-Schulprogramm fördert die Landesregierung eine gesunde Frühstücks- und Pausenverpflegung mit frischen Obst und Gemüse; mehrmals wöchentlich und kostenlos in der Schule.
Dafür können sich Grund- und Förderschulen online bewerben. Unter anderem sind Angaben notwendig zu der sozialen Stellung der Eltern sowie zu pädagogischen Begleitmaßnahmen zum Programm. Einzelne Klassen können sich nicht bewerben.

Der Bewerbungsschluss ist der 30. April 2020.  

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Landesregierung und das Bewerbungsformular befindet sich auf der Webseite des Programm. Eine Mustervorlage zur Bewerbung finden Sie hier.

Mehr zum Thema "Europa in Schulen" finden Sie auch auf unserer Webseite.
 

EU-Förderprogramm "Kreatives Europa" - Was ist für Museen drin?

Mit dem Programm "Kreatives Europa" unterstützt die EU europäische Kooperationsprojekte mit dem Ziel, den kulturellen Sektor in Europa zu stärken und die Mobilität von Künstler:innen und Kunst zu unterstützen. Auch Museen können sich um Förderung bewerben - mit sehr unterschiedlichen Projektideen und Themen.

Das kostenfreie NEMO-Webinar am 15. April gibt eine Einführung in die wichtigsten formalen Kriterien, erklärt, wie sich Museen bewerben können und inspiriert mit guten Beispielen aus der Praxis.

Mehr Informationen und Anmeldung zum Webinar finden Sie hier.

Kommission stellt Strategie zur weltweiten Bekämpfung des Coronavirus vor

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte: „Das Virus kennt keine Grenzen. Diese globale Herausforderung erfordert eine starke internationale Zusammenarbeit. Die Europäische Union arbeitet unermüdlich daran, die Pandemie zu bekämpfen. Wir alle wissen, dass wir die weltweite Ausbreitung des Coronavirus nur gemeinsam stoppen können. Um die hierfür notwendigen Mittel zu mobilisieren und der Weltgesundheitsorganisation bei der Unterstützung der am stärksten gefährdeten Länder zu helfen, wird die EU bald eine virtuelle Geberkonferenz einberufen.“

Welche Maßnahmen die EU umsetzen wird, finden Sie hier.

Zum Pass- und Personalausweiswesen

Deutschland hat mit einigen Europäischen Staaten vereinbart, dass deutsche Reisedokumente
bis zu einem Jahr nach Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identitätsnachweis anerkannt
werden sollten. Zu diesen Ländern zählen unter anderem Belgien, Frankreich, Griechenland,
Italien, Lichtenstein, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien.
Eine Reisegarantie ist mit diesem europäischen Abkommen jedoch nicht verbunden.

Desinformationen zum Coronavirus werden gezielt gestreut

Gezielte Desinformationen über die Coronavirus-Pandemie zielen darauf ab, Minderheiten als Ursache der Pandemie darzustellen und das Misstrauen in die Fähigkeiten demokratischer Staaten und Institutionen zu schüren. Einige staatliche und staatlich-unterstützte Akteure versuchen, die Krise auszunutzen, um geopolitische Interessen voranzutreiben, indem häufig die Glaubwürdigkeit der Europäischen Union und ihre Partner:innen in Frage gestellt werden.

Das zeigt der neue Kurzbericht, den die Faktenprüfer EUvsDisinfo des Europäischen Auswärtigen Dienstes am 01. April 2020 veröffentlicht haben.

Freiwilligendienst in Zeiten der Ungewissheit

Seit Wochen stellt das neue Coronavirus SARS-CoV-2 die Welt auf den Kopf und erzwingt in vielen Ländern einen kompletten Stillstand des gewohnten Lebens. Die Freiwilligen im Europäischen Solidaritätskorps erleben in ihren Einsatzländern ganz unterschiedliche Maßnahmen und Reaktionen auf Corona. Auf youthreporter.eu berichten einige von ihnen aus ihrem aktuellen Alltag.

Monatelang haben sie sich auf die Zeit im Ausland gefreut. Zum ersten Mal eine längere Zeit weg von zuhause, eine neue Kultur kennenlernen, reisen. Eine unbeschwerte Zeit erleben und gleichzeitig den eigenen Horizont erweitern und der Gesellschaft etwas Gutes tun, das war der Plan. Doch wie bei so vielen Menschen in der Welt, wurden die Pläne der aktuellen ESK-Freiwilligen durch das Coronavirus SARS-CoV-2 jäh durchkreuzt. Statt Reisen heißt es vielerorts gerade Grenzschließungen, statt Arbeitsalltag Quarantäne, statt Freude große Ungewissheit. Einige mussten ihren Einsatz im Ausland vorzeitig beenden, andere haben sich entschieden, zu bleiben.

Solidarität leben und erfahren

Auf youthreporter.eu, dem Blog der ESK-Freiwilligen, schreiben die jungen Menschen von ihren unterschiedlichen Erfahrungen in ihren Einsatzländern. Viele berichten von ihrem Alltag in Quarantäne und wie sie damit umgehen. Antonia aus Deutschland macht gerade ihren Freiwilligendienst in Rumänien und versucht positiv zu bleiben: "Natürlich lässt mich diese völlige Ungewissheit auch nicht kalt. Und trotzdem fühle ich mich enorm privilegiert, wenn ich daran denke, welche Zustände gerade in anderen Ländern dieser Welt herrschen."

Link: Die ausführlichen Berichte der Freiwilligen finden Sie hier.

Da sich die Situation und Nachrichtenlage täglich ändert, sind nicht alle Einträge mit dem aktuellsten Stand zu vergleichen. Dennoch geben sie einen tieferen Einblick in das Leben vor Ort, als es in den Nachrichtensendungen vermittelt werden kann. Wir weisen zudem darauf hin, dass Blogeinträge immer subjektiv sind und nicht zwangsweise die Haltung der Webseite an sich widerspiegeln.

Quelle: JUGEND für Europa

Erasmus+ Virtual Exchange

Seit 2018 erweitert "Erasmus+ Virtual Exchange" die Reichweite des EU-Programms durch virtuelle Austausche. Davon profitieren sowohl junge Erwachsene wie auch Fachkräfte der Jugendarbeit.

In Zusammenarbeit mit Jugendorganisationen und Universitäten steht "Erasmus+ Virtual Exchange" allen jungen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren mit Wohnsitz in Europa und im südlichen Mittelmeerraum offen. Es baut auf den Erfahrungen der europäischen Jugend- und Bildungsprogrammen aus den letzten 30 Jahren auf.

Mit Angeboten wie Online-Seminaren oder online unterstützten Dialogplattformen fördert "Erasmus+ Virtual Exchange" den interkulturellen Dialog, die Beschäftigungsfähigkeit sowie die Bürgerschaft junger Menschen. Es stärkt die Jugenddimension der EU-Nachbarschaftspolitik und kann zur Radikalisierungsprävention eingesetzt werden. "Erasmus+ Virtual Exchange" ist Teil der jugendpolitischen Strategie der Kommission.

Wer kann teilnehmen?

"Erasmus+ Virtual Exchange" bietet sowohl für die virtuellen Begegnungen unter jungen Menschen als auch für den virtuellen Austausch zwischen Fachkräften der Jugendarbeit verschiedene Modelle an. Diese unterscheiden sich bezüglich des Formats, der Länge, des Zeitaufwandes, der thematischen Schwerpunkte sowie der Anzahl der Teilnehmenden. Die Mischung aus innovativer Technik und pädagogischer Unterstützung eröffnet vor allem jungen Menschen eine gut begleitete, transnationale und interkulturelle Begegnung im virtuellen Raum.

Dabei verfolgt das Projekt den sogenannten merged approach. Das heißt, die Konzipierung und Durchführung virtueller Aktivitäten ist als Ergänzung zu echtenAustauschmaßnahmen gedacht, beispielsweise für die Vor- oder Nachbereitung.

Die Softwaretools, die im Rahmen von "Erasmus+ Virtual Exchange" entwickelt wurden, können kostenlos genutzt werden. Zudem erhalten Projektverantwortliche Unterstützung und Beratung bei der Konzipierung virtueller Aktivitäten.

Besonders Interessierte können darüber hinaus an einem der Trainings teilnehmen, in deren Rahmen Kompetenzen zur Durchführung und Nutzung virtueller Formate und Werkzeuge erworben werden können.

Link: Ausführliche Informationen über das Projekt sind auf dem Europäischen Jugendportal verfügbar.

Quelle: JUGEND für Europa

Schnelle Produktion von Schutzausrüstung: Europäische Normen kostenlos verfügbar

Auf die dringende Bitte der EU-Kommission haben sich das Europäische Komitee für Normung (CEN) und das Europäische Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) in Zusammenarbeit mit allen ihren Mitgliedern bereit erklärt, eine Reihe von europäischen Normen für bestimmte medizinische Geräte und persönliche Schutzausrüstungen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Diese Maßnahme wird sowohl Unternehmen aus der EU als auch aus Drittländern, die diese Artikel herstellen wollen, dabei helfen, die Produktion schnell zu starten und Produkte leichter auf dem Binnenmarkt zu platzieren und gleichzeitig ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.

EU wird Tübinger Unternehmen CureVac für Entwicklung von Coronavirus-Impfstoff finanziell unterstützen

Die Europäische Kommission hat heute (Montag) CureVac, einem hochinnovativen Impfstoffentwickler aus Tübingen, Deutschland, bis zu 80 Mio. Euro finanzielle Unterstützung angeboten, um die Entwicklung und Produktion eines Impfstoffs gegen das Coronavirus in Europa voranzubringen. „Die EU hat deren Forschung früh unterstützt und wird nun wieder finanziell helfen. Wir müssen so schnell wie möglich einen Impfstoff finden, der der ganzen Welt hilft“, twitterte von der Leyen nach einer Videokonferenz mit dem CureVac-Management.
 

Die Kommission erkannte das Potenzial von CureVac, den Menschen auf der ganzen Welt lebensrettende Impfstoffe auf sichere und erschwingliche Weise zur Verfügung zu stellen, bereits im Jahr 2014, als CureVac den ersten EU-Preis für Innovationsförderung in Höhe von 2 Mio. Euro erhielt , der aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm der EU finanziert wird. Der Preis sollte die weitere Entwicklung der bahnbrechenden Idee unterstützen.
Nun verstärken die Kommission und die Europäische Investitionsbank gemeinsam ihre Bemühungen, CureVac die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen:
Ausführliche Pressemitteilung

Standt: 16. März 2020

Konsultation: Europäischer Klimapakt

Die EU-Kommission hat zur Teilnahme an einer Konsultation zur Ausgestaltung des Europäischen Klimapakts aufgerufen. Teilnahmefrist ist der 27. Mai 2020. Zur Beantwortung des Online-Fragebogens muss einmalig ein Nutzerprofil angelegt werden. Eine Registrierung im EU-Transparenzregister ist für Kommunen und Kreise nicht nötig.

Der Europäische Klimapakt ist für das 3. Quartal 2020 angekündigt. Er bildet die partizipative Dimension des Europäischen Grünen Deals und zielt auf die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger, der Wirtschaft, Zivilgesellschaft und öffentlicher Einrichtungen ab. Der Europäische Grüne Deal ist die neue Wachstumsstrategie der EU-Kommission, mit der Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent gemacht werden soll.
 

Internationaler Frauen(kampf)tag am 8. März 2020

Die EU und das Europäische Parlament setzen Maßnahmen zur Stärkung der Frauenrechte und zur Verbesserung der Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz, in der Politik und anderen Bereichen.

Die Europäische Union erlässt Rechtsvorschriften zur Gleichstellung von Frauen und Männern, formuliert Empfehlungen, tauscht bewährte Verfahren aus und stellt finanzielle Mittel bereit, um die Maßnahmen der Mitgliedstaaten zu unterstützen. Auch die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs spielt bei der Ausgestaltung der EU-Gleichstellungspolitik eine wichtige Rolle. Das Europäische Parlament wiederum verfasst Initiativberichte zu Genderfragen und fordert stärkere Bemühungen, um die Gleichstellung der Geschlechter voranzutreiben.

Das Europäische Parlament war schon immer sehr aktiv bei der Verwirklichung der Gleichstellung zwischen Männern und Frauen und verfügt über einen ständigen Ausschuss für die Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter. Jedes Jahr feiert das Parlament den Internationalen Tag der Frau am 8. März und schafft Bewusstsein, indem es verschiedene Veranstaltungen ausrichtet.

Die EU verabschiedete 2019 neue Regeln zu Vaterschafts-, Eltern- und Pflegeurlaub sowie flexibleren Arbeitsbedingungen, um mehr Anreize für Väter zu schaffen, Urlaub aus familiären Gründen zu nehmen, und der Unterrepräsentation von Frauen in der Berufswelt besser zu begegnen. 

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Anlässlich des Frauen*kampftages am 8. März gibt es verschiedene Aktionen in und um Lünen:

  • Bereits am Freitag, 6. März, findet ein Frühstück mit Stadtteilführung unter dem Motto „Gahmen & Migration“ statt.
  • Am Samstag, 7. März, wollen Vertreterinnen des Lüner Integrationsrates, Mitarbeiterinnen des Multikulturellen Forums und die Integrationsbeauftragte Aysun Aydemir Passantinnen in der Lüner Innenstadt mit FairTrade-Blumen eine Freude bereiten.
  • Am Weltfrauentag (Sonntag, 8. März) sind die Textilwissenschaftlerin Annette Hülsenbeck und die Schauspielerin Babette Winter in der Lüner Stadtbücherei, Stadttorstraße 5, zu Gast.
  • Am Montag, 9. März, wird in den Räumen des Multikulturellen Forums (Kurt-Schumacher-Str. 1 - 3) die Filmbiografie „Nur eine Frau“ gezeigt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier.

Außerdem findet am Sonntag um 14 Uhr eine Demonstration in Dortmund auf dem Friedensplatz statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das tut die EU für mich!

Ob Kleinunternehmer, Auszubildende und Studierende, Kinofans, Sportbegeisterte, Online-Shopper, Foodies, Reisende, Lehrkräfte, Forscher oder Berufspendler – die EU investiert in uns alle. So wird durch EU-Mittel zum Beispiel ein Klimaschutzprojekt in Köln, ein Projekt gegen Langzeitarbeitslosigkeit in Niedersachsen, ein Photovoltaik-Projekt im Tiroler Unterland oder eine Initiative zur Unterstützung Jugendlicher bei der Ausbildungssuche im Weinviertel gefördert. Die Liste lässt sich beliebig lang fortsetzen.

Konkrete Beispiele, wie wir in unserem Alltag und in unserer Region von den Maßnahmen und Fördermitteln der EU profitieren, finden Sie auf dieser Website.

Neues Handbuch zum Youthpass erschienen

Das sogenannte Youthpass-Zertifikat dient jungen Menschen dazu, ihre Erfahrungen aus der Teilnahme an Projekten im Rahmen von Erasmus+ oder dem Europäischen Solidaritätskorps zu reflektieren und sichtbar zu machen. Ein neues Handbuch mit dem Titel „Valued by you, valued by others – Improving the visibility of competences in Youthpass“ gibt nun Tipps zur Präsentation von Lernergebnissen mit dem Ziel, dass diese von Hochschulen oder bei Bewerbungen anerkannt werden. Das englischsprachige Handbuch können Sie hier abrufen. Weitere Informationen zum Youthpass im Allgemeinen finden Sie hier.

Lüner Künstler*innen zu Gast im Rathaus anlässlich des HANSEartWORKS-Wettbewerbs

Erstellt von: Pressestelle Stadt Lünen | 21.02.2020 |   Startseite

Die beiden Träger*innen des Lüner Kulturpreises Siegfried Krüger und Simone Prothmann sowie der Lüner Künstler Markus Wengrzik waren am Donnerstag, 20. Februar, zu Gast im Lüner Rathaus. Sie waren der Einladung des Beigeordneten und Kulturdezerneten Horst Müller-Baß ins Hochhaus der Stadtverwaltung gefolgt. Zuvor war bekannt geworden, dass die drei Kunstschaffenden zu einer ausgewählten Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern gehören, die im Rahmen des Kunstprojekts „HanseArtWorks“ bei den 40. Internationalen Hansetagen im nordrhein-westfälischen Brilon ihre Klang- und Videoinstallation „close ‘n wide“ präsentieren dürfen. Die Stadt Brilon ist Ausrichterin der Internationalen Hansetage 2020, die vom 4. bis zum 7. Juni stattfinden werden.

Bei dem gemeinsamen Austausch, an dem auch die Verantwortliche für Europaangelegenheiten der Stadt Lünen, Miriam Pflug, teilnahm, wurden unter anderem die Vorbereitungen für die Internationalen Hansetage sowie anstehende Projekte besprochen. Horst Müller-Baß dankte den KünstlerInnen für den Besuch im Rathaus und sprach seine Glückwünsche dafür aus, dass die Künstlergruppe ihr Projekt als Aushängeschild der Stadt Lünen in Brilon präsentieren dürften. „Sie sind ein wichtiger Teil der Lüner Kulturszene und bereichern mit ihren Aktionen und Projekten die Kulturlandschaft in unserer Stadt“, sagte der Beigeordnete. In Zukunft - da war sich die Gesprächsrunde einig - sollen weitere Treffen stattfinden, um gemeinsame Projekte im Stadtgebiet umzusetzen. „Uns geht es vor allem darum, gemeinsam etwas für die Stadt zu tun und uns untereinander zu vernetzen“, erklärte Prothmann.

Simone Prothmann und Siegfried Krüger hatten 2018 den Kulturpreis der Stadt Lünen gewonnen. In der Jurybegründung hieß es damals: „Simone Prothmann und Siegfried Krüger wirken mit ihren Arbeiten und der Mitgestaltung und Organisation von Ausstellungsprojekten als kulturelle Botschafter der Stadt Lünen im In- und Ausland“. Zu den Werken des Künstlerpaares gehören etwa Installationen, Aktionen, Fotoserien und Lichtkompositionen, die regelmäßig in der Lippestadt zu sehen sind. Die beiden Künstler sind zudem im ganzen Ruhrgebiet und in den Niederlanden mit ihren Projekten und Ausstellungen präsent."

Ein Europa – eine Nummer: 112

158 Millionen Mal haben Bürger im vergangenen Jahr die einheitliche europäische Notrufnummer 112 gewählt. Mehr als zwei Millionen Anrufe wurden von Europäern auf Reisen in anderen EU-Ländern getätigt.

Der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton erklärte, dass die neue EU-Telekommunikationsvorschriften ab Dezember 2020 eine genauere Ortung des 112-Rufs ermöglichen werde. Im Bericht zur einheitlichen Notrufnummer der EU-Kommission ist zudem zu lesen, dass die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen, wie z.B. Sprach- oder Hörbehinderungen, dank des Europäischen Zugänglichkeitsgesetzes problemlos mit Notfalldiensten, z.B. per SMS oder Apps, in Kontakt treten können.

Die 112 bleibt auch die Notrufnummer in Großbritannien

Seit 1991 können Menschen in Not dank der EU-Gesetzgebung die Notrufnummer 112 von überall in der EU kostenlos anrufen. Der „Tag der europaweiten Notrufnummer 112“ wurde von der EU im Jahr 2009 eingeführt, weil viel zu wenige Menschen wussten, dass der Notruf 112 europaweit gilt.

Die zentrale Botschaft des Aktionstages lautet daher: „Ein Europa – eine Nummer: 112“. Als Datum für den Euronotruftag wurde der 11. Februar gewählt, da in dem Datum auch die Nummer steckt (11.2.). In Deutschland weiß im Schnitt nur jeder Vierte, dass er den Notruf 112 auch im EU-Ausland wählen kann.

Für Reisende in Großbritannien bleibt auch nach dem Brexit der europaweite Notruf 112 erhalten.

Mythos: „Die EU ist unsozial“

Kritiker*innen werfen der Europäischen Union immer wieder vor, nicht sozial zu sein. Sie stützen sich darauf, dass die EU im Bereich der Sozialpolitik nur sehr begrenzte Zuständigkeiten hat. Doch die EU unterstützt die Mitgliedstaaten.

Doch welche Instrumente gibt es dafür? Was genau bedeutet denn Sozialpolitik auf europäischer Ebene? Habe ich überhaupt Anrecht auf Mutterschutz, wenn ich in Frankreich arbeite? Und wie sieht der Kündigungsschutz in Spanien aus? Die Antworten können Sie im folgenden Dokument oder auf der folgenden Webseite nachlesen.

Weitere Informationen finden Sie auch hier:

Charta der Grundrechte der Europäischen Union

Die Europäische Säule sozialer Rechte

Erasmus+

Europäischer Sozialfonds

Europäischer Fonds für die Anpassung an die Globalisierung

Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen

EU-Projekttag 2020 an Schulen

Der EU-Projekttag wird von Bund und Ländern gemeinsam durchgeführt. Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat eine Website zum diesjährigen EU-Projekttag an Schulen eingerichtet. Dort finden Sie unter anderem die Liste der Ansprechpartner der Länder für die Organisation von Schulbesuchen im Rahmen des EU-Projekttags an Schulen sowie ein Formular für die Teilnehmer/-innen am Projekttag.

Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Schulbesuch auf der Webseite zum EU-Schulprojekttag zu registrieren. Dieses Jahr werden auch tolle Preise unter den registrierten Schulen verlost. Mehr zu den Teilnahmebedingungen zur Verlosung können Sie hier erfahren.

Einen Kurzfilm zum EU-Schulprojekt 2020 können Sie auf dieser Seite anschauen. Den Projekt-Flyer finden Sie hier.

Damit Schulen und Politikerinnen oder Politiker zueinander finden, gibt es die Ansprechpartner der Länder. Mehr Infos finden Sie hier.

Das bpb-Informationspaket zum EU-Projekttag

Das Informationspaket der bpb ist ein Angebot, das Lehrerinnen und Lehrer bei der Vorbereitung des Tages unterstützen soll. Es enthält aktuelle bpb-Publikation zur EU.

Jede Schule innerhalb Deutschlands erhält mit dem nachfolgenden Sonderbestellschein (PDF-Datei) kostenfrei 1 bpb-Informationspaket zum EU-Projekttag:

Auszeichnung des Europa-Engagements in Nordrhein-Westfalen

Dem Land Nordrhein-Westfalen ist das europapolitische Engagement der Kommunen und der Zivilgesellschaft außerordentlich wichtig. Mit der Auszeichnung „Europaaktive Kommune“ und der 2018 neugeschaffenen Auszeichnung „Europaaktive Zivilgesellschaft“ soll dies geehrt, unterstützt und ermuntert werden.

Bis zum Europatag am 9. Mai 2020 sind Bewerbungen für das kommende Auszeichnungsjahr möglich. Bewerben können sich zivilgesellschaftliche Initiativen, Kommunen sowie kommunale Verbände.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite.

EU-Förderung im Kulturbereich

Der Creative Europe Desk (CED) lädt zu einer Infoveranstaltung ein. Informiert wird zum EU-Programm Creative Europe KULTUR. Über Creative Europe KULTUR können Vorhaben im Kultur- und Kreativsektor gefördert werden.

Der CED bietet zwei eintägige Informationsveranstaltungen an. Diese finden statt am 18. bzw. 19. März 2020, jeweils von 9:30 bis 17:30 Uhr, im Konferenzraum im Haus der Kultur (Hofseite), Weberstraße 61, 53113 Bonn. Es wird ein Teilnahmebeitrag von 85 € pro Person erhoben. Der Teilnahmebeitrag umfasst Materialien und Verpflegung.

Anmeldungen und Rückfragen richten Sie bitte direkt an den CED KULTUR (Fon: 0228/ 20 135 0, Mail: info@ced-kultur.eu).

Der CED KULTUR berät Sie zudem kostenfrei bei der Antragstellung.

Einen ersten Überblick über die europäische Förderlandschaft im Bereich Kultur bietet auch das Portal europa-foerdert-kultur.

Das Vereinigte Königreich tritt aus der Europäischen Union aus

EU-Ratspräsident Charles Michel und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben am Freitag, 24. Januar 2020 das Austrittsabkommen mit dem Vereinigten Königreich unterzeichnet. Nach der Zustimmung im Europäischen Parlament (29. Januar) wird das Ratifizierungsverfahren am 30. Januar vom Rat zum Abschluss gebracht. Das Vereinigte Königreich tritt damit voraussichtlich am 31. Januar 2020 um Mitternacht (Ortszeit Brüssel) aus der Europäischen Union aus. Die EU bedauert diese Entscheidung, sie respektiert sie jedoch. Ausführliche Fragen und Antworten zum Brexit und den nun anstehenden Verhandlungen zu den künftigen Beziehungen beider Partner finden Sie hier.

Was bedeutet der Austritt für britische und EU-Bürger*innen und insbesondere für Verbraucher*innen? Die wichtigsten Informationen hat das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland zusammengefasst.

Ein europäischer Grüner Deal

Als erster Kontinent bis 2050 klimaneutral zu werden, erscheint fast unmöglich und ist doch eine riesige Chance. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Europäische Kommission ihren europäischen Grünen Deal vorgestellt, ein äußerst ehrgeiziges Maßnahmenpaket für einen nachhaltigen ökologischen Wandel, der den Menschen und der Wirtschaft in Europa zugutekommen soll.

Mehr zum Thema "Green Deal" der EU-Kommission finden Sie hier.

Kroatien übernimmt Vorsitz im Rat der EU

Unter dem Motto "Ein starkes Europa in einer Welt voller Herausforderungen" hat Kroatien am 1. Januar 2020 für die kommenden sechs Monate den Vorsitz im Rat der EU übernommen. Danach wird Deutschland den Vorsitz übernehmen.

Die Prioritäten des kroatischen Vorsitzes sind:

  *   Ein Europa, das sich entwickelt
  *   Ein Europa, das verbindet
  *   Ein Europa, das schützt
  *   Ein Europa, das einflussreich ist

Kroatien will sich im Rahmen seiner Präsidentschaft außerdem dafür einsetzen, den mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union 2021 - 2027 zeitnah zu beschließen, um einen nahtlosen Übergang in die kommende Förderperiode zu ermöglichen.

Mehr Informationen zur kroatischen Ratspräsidentschaft erhalten Sie auf der Website der Ratspräsidentschaft oder auf Twitter.

EUROPA - What Europe does for me - Was die EU für mich tut

Wie beeinflusst die EU unseren Alltag? Wie wirkt sie sich auf unsere Arbeit, unsere Familie, unsere Gesundheitsversorgung, unsere Hobbys, unsere Reisen, unsere Sicherheit, unsere Verbraucherentscheidungen und unsere sozialen Rechte aus? Und wie ist die EU in unseren Städten und Bundesländern gegenwärtig?

Ist Ihr Interesse geweckt? Dieser Link https://what-europe-does-for-me.eu/de gibt Ihnen Antworten.

 

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