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Aktuelles zum Thema Europa und Städtepartnerschaften

Europawochen 2022 in Lünen - Gesamtes Programm

Wir laden Sie herzlich ein, an den Veranstaltungen anlässlich der Europawoche 2022 teilzunehmen!

Gestartet wird die Europawoche mit einer Museumsausstellung ab dem 30.04. "Europa in der Sammlung & Europa in meinem Alltag".
Weiter geht es mit Kurz-Sprachkurse in der Woche vom 02. bis 09. Mai für die Sprachen Griechisch, Russisch, Arabisch, Spanisch und Italienisch.
Und besonders möchten wir die Europa-Fahrradtour Ihnen ans Herz legen am 14. Mai 2022, von 15:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr, Start auf dem Europaplatz.

Weitere Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie im verlinkten Veranstaltungsheft.

Gestaltet durch:

Krieg in Europa: Bürgermeister sichert Partnerstädten uneingeschränkte Solidarität zu

Nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine hat sich Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns in einem Brief an seine Amtskollegen in den Partnerstädten Kamień Pomorski (Polen) und Panevėžys (Litauen) gewandt. "Voller Entsetzen müssen wir der Realität ins Gesicht schauen und feststellen, dass ein Krieg in Europa herrscht, wie wir ihn jahrzehntelang nicht mehr erleben mussten", schreibt das Lüner Stadtoberhaupt.

Krieg gegen die Ukraine berge laut Kleine-Frauns eine mögliche Gefahr für ganz Osteuropa. "Niemand kann mit Gewissheit sagen, wie weit Wladimir Putin mit seinen russischen Streitkräften gehen wird." Es bleibe nur die Hoffnung, dass es nicht zum militärischen Konflikt zwischen Russland und der NATO kommen wird. Ein solcher Konflikt würde "vor allem auf baltischem, aber womöglich auch auf polnischem Boden ausgetragen werden".
 
Lünens Bürgermeister sicherte allen Bürgerinnen und Bürgern von Kamień Pomorski und Panevėžys uneingeschränkte Solidarität zu. "In diesen schweren und bedrohlichen Zeiten sind die Gedanken aller Bürgerinnen und Bürger von Lünen bei unseren lieben Freunden in unseren Partnerstädten." Gleichzeitig lud Jürgen Kleine-Frauns seine Amtskollegen ein, sich mit ihm per Telefon oder Videokonferenz auszutauschen. Der Brief schließt mit dem Wunsch und der Hoffnung "auf friedlichere Zeiten und eine Deeskalation in Osteuropa".
 
Die Stadt Lünen hat unterdessen erklärt, mögliche Flüchtlinge aus dem Krisengebiet aufzunehmen. "Wir bereiten uns aktuell auf diesen Fall vor", betont Jürgen Kleine-Frauns.

Minister stellt europapolitische Schwerpunkte der Landesregierung vor

Ein zukunftsfähiges Europa – diesem Ziel verschreibt sich die Landesregierung in ihren Europapolitischen Prioritäten 2022 u.a. mit:

Ein zukunftsfestes und resilientes Europa: Die Landesregierung setzt sich für eine Stärkung der Menschen und Unternehmen in der grünen und digitalen Transformation ein. Zugleich setzt sie auf eine zielgerichtete Verwendung der NextGenerationEU-Mittel und solide Staatsfinanzen. Damit sowie mit verbesserten Mechanismen im Katastrophenschutz soll die EU angemessener auf künftige Krisen vorbereitet sein.

Eine vertiefte und gefestigte europäische Integration: Ein starkes Europa braucht innere Geschlossenheit und Glaubwürdigkeit. Die Landesregierung setzt sich konsequent für das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit ein. Außerdem wird sie die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit fortsetzen und weiter ausbauen. Zudem fordert sie eine rasche Lösung für das gemeinsame europäische Asylsystem.

Ein souveränes Europa in der Welt: Europa muss seine internationalen Beziehungen stärken, um Abhängigkeiten zu streuen und konstruktiv mit anderen Staaten und Regionen zusammenzuarbeiten. Ziel ist eine strategische Autonomie, vor allem in den Bereichen Energie und Digitalisierung. In der Klima- und Umweltpolitik sowie bei digitalen Standards muss die EU als globale Gestaltungsmacht vorangehen.

Ausführliche Informationen können Sie der Pressemitteilungen des Ministers entnehmen.

 

Erstes Festival zum Neuen Europäischen Bauhaus: Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen

Die Europäische Kommission lädt Organisationen, Kunstkollektive, Institutionen, Universitäten, Architekten, Städte, Regionen, Unternehmen, Künstler, Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschafter und alle Interessierten ein, am ersten Festival des Neuen Europäischen Bauhauses teilzunehmen, das vom 9. bis 12. Juni in Brüssel stattfinden wird. Es bietet Gelegenheit, die Werte und Prinzipien des Neuen Europäischen Bauhauses zu präsentieren. Bewerbungen können bis 7. März eingesendet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der EU-Kommission.

Junge Menschen in Deutschland und Frankreich wollen eine stärkere europäische Umweltpolitik und mehr Bürgerbeteiligung

95.000 junge Menschen in Deutschland und Frankreich haben ihre Prioritäten für das Europa von morgen formuliert. Eine stärkere und nachhaltigere europäische Umweltpolitik fordern 87 Prozent, für mehr Einbeziehung der Bürger:innen in die Politik sprechen sich 81 Prozent aus. Dies sind einige Ergebnisse der Onlinekonsultation “Unser Europa, unsere Zukunft”, die Make.org, eine europaweite und unabhängige Organisationzusammen mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und der Französischen Botschaft vorgestellt hat.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der EU-Kommission.

Digitales COVID-Zertifikat der EU: Ab dem 1. Februar gilt die 270-Tage-Akzeptanzfrist für Impfbescheinigungen

Ab dem 01. Februar 2022 gelten die neuen Regeln für eine Standard-Akzeptanzfrist von 270 Tagen für digitale COVID-Impfbescheinigungen, die für Reisen innerhalb der EU verwendet werden. Gemäß den neuen Vorschriften, die im Delegierten Rechtsakt der Kommission vom 21. Dezember 2021 festgelegt sind, müssen die Mitgliedstaaten Impfbescheinigungen für einen Zeitraum von 270 Tagen (9 Monaten) nach Abschluss der Erstimpfungsserie akzeptieren.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der EU-Kommission.

Internationaler Holocaust-Gedenktag: EU-Kommission erinnert an die Opfer der Shoah

Am 27. Januar, jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zum 77. Mal. „Der Holocaust war eine europäische Katastrophe, die ihren Ursprung im Antisemitismus hatte. Antisemitismus entwürdigt das jüdische Volk. Im nationalsozialistischen Deutschland öffnete diese Entmenschlichung die Tür für die Shoah. Wir dürfen den Holocaust nie vergessen“, sagte Kommissionspräsidentin von der Leyen in einer Erklärung im Vorfeld des Internationalen Holocaust-Gedenktags. „Mit unseren Maßnahmen soll vor allem gewährleistet werden, dass Juden in ganz Europa ihr Leben im Einklang mit ihren religiösen und kulturellen Traditionen führen können.“ Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland organisiert morgen um 17 Uhr eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema „Nationales Erinnern im Umbruch“. Mit der Videoinstallation „Schwelle / Threshold“ setzt die Kommissionsvertretung zudem ein Zeichen gegen den Antisemitismus und gibt Opfern der Shoah eine Stimme.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der EU-Kommission.

DiscoverEU: Über 10.000 Jugendliche aus Deutschland können ihre Entdeckungsreise durch Europa starten

Die Europäische Kommission hat am 06. Januar 2022 die Ergebnisse der Bewerbungsrunde vom Oktober 2021 für das Programm DiscoverEU bekanntgegeben: 60.950 junge Menschen erhalten das kostenlose Bahnticket, um unseren Kontinent kennenzulernen. Aus Deutschland können 10.612 der 55.137 Bewerberinnen und Bewerber mit dem Zug Europa entdecken.

Youtube-Links zu Veranstaltungen der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union

08.12.21: Wie kann der Kampf gegen Antisemitismus gelingen?

Mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Antisemitismusbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen; Bundesjustizministerin a.D.), Katharina von Schnurbein (Koordinatorin für die Bekämpfung von Antisemitismus und für die Förderung jüdischen Lebens der Europäischen Kommission). Es moderiert Roman Rusch (Westdeutscher Rundfunk).

02.12.21: Innovation, Transformation, Fit-for-55

Mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen), Kristin Schreiber (Direktorin Chemikalien, Lebensmittel, Einzelhandel, DG GROW, Europäische Kommission), Dr. Peter Liese MdEP, (Umweltpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament) und Dr. Klaus Schäfer (CTO COVESTRO, Mitglied des VCI-Vorstands).

Moderatorin: Ute Soldierer (freie Moderatorin)

10.11.21: NRW.Digital.Online: Wie kann eine erfolgreiche europäische Asyl- und Migrationspolitik gelingen?

Mit Dr. Stephan Holthoff-Pförtner (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen), I.E. Ana Hrustanović (Botschafterin der Republik Serbien bei der EU, Lena Düpont (MdEP, Mitglied im Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres, Europäisches Parlament und Johannes Luchner (Stellvertretender Generaldirektor, GD Migration und Inneres, Europäische Kommission). Moderation: Lucia Schulten (DW (Deutsche Welle) Studio Brüssel

28.10.21: Digital Markets Act – Wo stehen wir im Gesetzgebungsverfahren ?

Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Andreas Schwab, MdEP (Berichterstatter für den Digital Markets Act; Koordinator für die EVP im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments), Dr. Philipp Steinberg (Leiter der Abteilung „Wirtschaftspolitik“, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Prof. Dr. Monika Schnitzer (Professorin für Komparative Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU); Mitglied der Economic Advisory Group on Competition Policy der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission), Wolfgang Kopf (Leiter Global Public & Regulatory Affairs, Deutsche Telekom AG).  Es moderiert Ute Soldierer (freie Moderatorin).

25.10.21: Rechtsstaatlichkseitsbericht 2021 - Rule of Law Report 2021: Wie ist die Lage in den Mitgliedstaaten

Dr. Stephan Holthoff-Pförtner (Minister für Bundes- und Europa-angelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen), Renate Nikolay (Kabinettschefin von EU-Kommissionsvizepräsidentin für Werte und Transparenz Věra Jourová). Moderation: Lucia Schulten (DW, Studio Brüssel).

06.10.21: Literaturland Westfalen mit Fritz Eckenga, Nina George, Christoph Wenzel und Fee Badenius

Eine Veranstaltung im Rahmen von europa:westfalen – Literaturfestival [lila we:] 2021. Es moderiert Heiner Remmert

23.09.21:The New European Forest Strategy - Die Neue europäische Waldstrategie

Mit Ursula Heinen-Esser (Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Eva Ursula Müller (Abteilungsleiterin Wald, Nachhaltigkeit, Nachwachsende Rohstoffe im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft), Dan Burgar Kuželički (Ministerialrat Abteilung Forstwirtschaft und Jagden im Ministerium für Land- und Forstwirtschaft und Ernährung der Republik Slowenien), Pierre Bascou (Direktor Nachhaltigkeit und Einkommensunterstützung der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission), Dr. Peter Liese MdEP (Europäisches Parlament), Dr. Britta Linnemann  (Landesfachausschuss Wald, Naturschutzbund NRW (NABU)), Roderich Freiherr von Loë (Vorsitzender des Ausschusses für Europa des Deutschen Forstwirtschaftsrates) und Carmen Preising (Stellvertretende Kabinettchefin Kommissar Sinkeviĉius, Europäische Kommission). Moderation:  Gesche Schifferdecker (European Forest Institute Bonn)

Prioritäten für 2022

Der Präsident des Europäischen Parlaments David Sassoli, der slowenische Ministerpräsident Janez Janša im Namen des Ratsvorsitzes und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben a. 16. Dezember 2021 die Gemeinsame Erklärung über die legislativen Prioritäten der EU für das Jahr 2022 unterzeichnet. Damit werden die drei Organe verpflichtet, einer Reihe von Initiativen höchste Priorität einzuräumen: den europäischen Grünen Deal umzusetzen, ein Europa für das digitale Zeitalter und eine Wirtschaft im Dienste der Menschen zu schaffen, ein stärkeres Europa in der Welt voranzubringen, die europäische Lebensweise zu fördern, die Demokratie zu schützen und zu stärken und die gemeinsamen europäischen Werte zu verteidigen.

Weitere Informationen können Sie der Webseite der EU-Kommission entnehmen.

Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Desinformation

Kommission gewinnt Unterstützung von Twitch, Adobe, Reporter ohne Grenzen und 13 weiteren Akteuren

16 künftige Unterzeichner haben sich dem Überarbeitungsprozess des Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Desinformation angeschlossen: Twitch, Adobe, Havas, The Bright App, Neeva, Reporter ohne Grenzen, VOST Europe, die Niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung, Maldita, PagellaPolitica, Demagog, MediaMath, Integral Ad Science, die GARM-Initiative, Crisp Thinking und Newsback. Der einzige Weg, Desinformation zu bekämpfen, sei die Zusammenarbeit zwischen der Zivilgesellschaft, den Unternehmen und den Regulierungsbehörden, erklärte Věra Jourová, Vizepräsidentin für Werte und Transparenz. 

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite der EU-Kommission.

Zeitumstellung: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Zwei Mal im Jahr wird die Uhr um eine Stunde auf Winterzeit zurückgestellt oder um eine Stunde auf Sommerzeit vorgestellt. Ob die saisonale Zeitumstellung in Zukunft abgeschafft wird, müssen die EU-Mitgliedstaaten entscheiden. Die Kommission hatte im September 2018 vorgeschlagen, die Zeitumstellungen zu beenden. Im März 2019 unterstützte das Europäische Parlament den Vorschlag der Kommission. Es ist nun Aufgabe der Mitgliedstaaten, einen gemeinsamen Standpunkt im Rat zu finden.
Die wichtigsten Fragen hat die EU-Kommission in einem Frage-Antwort-Katalog beantwortet.

Arbeitsprogramm der Kommission für 2022: Europa gemeinsam stärker machen

Die Europäische Kommission hat am 19.10.2021 ihr Arbeitsprogramm für 2022 angenommen. Es enthält 42 neue Gesetzgebungsinitiativen zu allen sechs übergreifenden Zielen der politischen Leitlinien von Kommissionspräsidentin von der Leyen. Diese basieren auf ihrer Rede zur Lage der Union des Jahres 2021. Das Arbeitsprogramm greift zudem Erkenntnisse aus der Pandemiekrise auf und widmet der jungen Generation mit dem vorgeschlagenen Europäischen Jahr der Jugend 2022 besondere Aufmerksamkeit. Die Kommission nimmt jedes Jahr ein Arbeitsprogramm an, mit Maßnahmen, die sie im kommenden Jahr in Angriff nehmen möchte.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

Auf dem Weg zu einer Europäischen Union ohne Antisemitismus

In der neuen EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens werden Maßnahmen mit dem Ziel vorgeschlagen, zur Eindämmung von Antisemitismus im Internet die Zusammenarbeit mit Online-Unternehmen zu intensivieren, den öffentlichen Raum und Gebetsstätten besser zu schützen, ein europäisches Forschungszentrum für Antisemitismus in der heutigen Zeit einzurichten und ein Netz von Orten aufzubauen, an denen der Holocaust geschah. Diese Maßnahmen werden durch die internationalen Bemühungen der EU, im weltweiten Kampf gegen Antisemitismus eine Führungsrolle zu übernehmen, verstärkt, denn eine:r von 20 Europäer:innen hat noch nie vom Holocaust gehört. Die Strategie konzentriert sich auf drei Bereiche: Verhütung aller Formen von Antisemitismus, Schutz und Förderung jüdischen Lebens sowie Förderung von Forschung, Aufklärung und Gedenken an den Holocaust.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der EU-Kommission.

Medikamente gegen COVID-19 & Empfehlungen zu Auffrischungsimpfungen

Medikamente gegen COVID-19
Die EU-Kommission hat zum 22. September 2021 einen Rahmenvertrag mit dem Pharmaunternehmen Eli Lilly für die Beschaffung von monoklonalen Antikörpern für die Behandlung von Coronavirus-Patienten unterzeichnet. Das Produkt von Eli Lilly ist eine Kombination aus zwei monoklonalen Antikörpern (Bamlanivimab und Etesevimab) zur Behandlung von Coronavirus-Patienten, die keinen Sauerstoff benötigen, aber einem hohen Risiko schwerer COVID-19-Verläufe ausgesetzt sind. Das Arzneimittel wird von der Europäischen Arzneimittel-Agentur derzeit fortlaufend überprüft. 18 Mitgliedstaaten beteiligen sich an der gemeinsamen Beschaffung von bis zu 220.000 Behandlungen.
Weitere Informationen erhalten Sie aus der Pressemitteilung der EU-Kommission.

Empfehlungen zu Auffrischungsimpfungen
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA ist am 05.10.2021 zu dem Schluss gekommen, dass Personen mit stark geschwächtem Immunsystem eine zusätzliche Dosis der COVID-19-Impfstoffe Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Spikevax (Moderna) mindestens 28 Tage nach der zweiten Dosis erhalten können. Auffrischungsimpfungen für Erwachsene mit normalen Immunsystem (sogenannte „Booster“-Impfungen) können mit dem Impfstoff Comirnaty mindestens sechs Monate nach der zweiten Dosis in Betracht gezogen werden. Auf nationaler Ebene sind die zuständigen Gesundheitsbehörden dafür verantwortlich, offizielle Empfehlungen für Auffrischungsimpfungen auszusprechen.

Weitere Informationen dazu finden Sie in der Pressemitteilung der EU-Kommission.

EU-Kommission will Bürgerbeteiligung weiter stärken

Die Europäische Kommission hat in ihrer Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) ein Kompetenzzentrum für Bürgerbeteiligung und deliberative Demokratie eröffnet. Es soll Instrumente und Ressourcen bereitstellen, um die politische Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Grundsätzlich sollen alle politischen Entscheidungsträger:innen gleich zu Beginn der Gestaltung politischer Dossiers prüfen, wie Bürger:innen in diesen Prozess eingebunden werden können.

Das neue Kompetenzzentrum wird sich mit folgenden Aspekten befassen:

  • Politische Leitlinien, einschließlich Beratung und praktischer Unterstützung für politische Entscheidungsträger bei der Mitgestaltung und Umsetzung ihrer Maßnahmen zur Bürgerbeteiligung;
  • Aufbau interner Kapazitäten, darunter auch im Rahmen von Schulungsveranstaltungen;
  • Experimente, einschließlich Pilotmaßnahmen zur Bürgerbeteiligung zur Erprobung innovativer neuer Methoden;
  • Ein Wissensregister und eine Datenbank mit Einrichtungen und Projekten zur Bürgerbeteiligung in der EU sowie Instrumenten zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Wissenschaft und Politikgestaltung;
  • Gemeinschaft und Vernetzung, einschließlich einer Plattform für politische Entscheidungsträger und Forscher, in deren Rahmen sie sich vernetzen und sich über ihre Erfahrungen austauschen können.

Das Kompetenzzentrum bietet nicht nur Wissen, Ressourcen und Instrumente, sondern stellt sowohl virtuelle (wie die Plattform für Bürgerbeteiligung) als auch physische Räume für den Ideenaustausch zur Verfügung. Dadurch wird eine Zusammenarbeit von Fachleuten und Praktikern in der gesamten EU ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Kompetenzzentrums sowie auf der Lüner Webseite "Ihre Stimme in Europa".

Projekt zum Thema Zwangsarbeit in Lünen von der AG Schule ohne Rassismus

Am 14.09.2021 haben Schüler*innen im Ausschuss für Kultur, Europa und Städtepartnerschaften das Projekt zum Thema Zwangsarbeit in Lünen von der AG Schule ohne Rassismus der GSG Lünen berichtet. Auch die WDR-Lokalzeit griff das Thema am 27.09.2021 auf. Den Beitrag können Sie in der Mediathek des WDR ab Minuten 15:30 einsehen. 

Wir bedanken uns bei den Schüler:innen, die dieses wichtige Thema aufgriffen und damit den Anstoß für einen Gedenkort gegeben haben.

Europa-Union Lünen erhält Auszeichnung für ihr Europa-Engagement

Wir gratulieren ganz herzlich der Europa-Union Stadtverband Lünen für die Auszeichnung "Europaaktive Zivilgesellschaft" durch die Landesregierung NRW:

Es heißt in dem Schreiben des Ministers Holthoff-Pförtner vom 09.09. u.a., dass "das zivilgesellschaftliche Engagement Ihres Vereins Europa Union Stadtverband Lünen e.V. ein hervorragendes Beispiel dafür (ist), wie die europäische Idee vor Ort umgesetzt und gelebt wird." 

Vielen Dank für das so wichtige Engagement im Bereich Europa!

Weitere Informationen zur Auszeichnung finden Sie in der Pressemitteilung der Landesregierung.

Lichtkunstwerk „Europa-Schlaufe“ auf dem Europaplatz

Am Freitag, 23.07.2021 fand die Übergabe des Lichtkunstwerkes auf dem Europaplatz statt. Das Kunstwerk wurde durch den Förderverein für Kunst und Kultur Lünen e.V. sowie durch den Lüner Stadtverband der Europa-Union initiiert. Gestaltet hat der Berliner Künstler Jan-Peter E.R. Sonntag das Kunstwerk. Eine aufschwingende, zwölfwinklige Schlaufe mit 8 Metern Höhe und 4 Metern Durchmesser, in denen zwölf Leuchtsystem für ein immer unterschiedliches Funkeln sorgen. Jedes der zwölf eingebauten Lichtsysteme ist technisch autonom – wie die Staaten Europas. Die Lichter sind zufallsgesteuert, sodass sich immer ein anderes Funkeln ergibt. Immer wieder blitzt etwas auf, wie einzelne Themen in Europa. Die Kosten der Installation trägt der Förderverein mithilfe von Sponsoren.

Es wird noch nach einem geeigneten Namen für das Lichtkunstwerk gesucht. Haben Sie Ideen? Dann melden Sie sich gerne bei Miriam Pflug (miriam.pflug.02@luenen.de) oder direkt bei dem Förderverein für Kunst und Kultur Lünen e.V. (info@kunst-und-kultur-luenen.de)

Sie wollen erfahren, wie die Europa-Schlaufe entstanden ist? Einen Kurzfilm finden Sie dazu auf der Webseite des Fördervereins für Kusnt und Kultur Lünen e.V. udn auf Youtube.

Europass: ein europäisches Karrieremanagement-Portal

Das neue Europass-Portal bietet einen geschützten, werbe- und kostenfreien Raum zur Selbstverwaltung von persönlichen Kompetenzen. Herzstück der neuen Europass-Plattform ist das e-Portfolio. Hier können Nutzerinnen und Nutzer ihre persönlichen Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen dokumentieren, Zeugnisse und Zertifikate speichern sowie persönliche Ziele definieren. Für Bewerbungsprozesse kann das eigene Profil zeitlich befristet auch mit ausgewählten Arbeitgebern geteilt werden. Daneben umfasst das Portal eine Job- und Weiterbildungssuche: Die Verknüpfung mit EURES, dem europäischen Netzwerk für berufliche Mobilität, ermöglicht die Jobsuche in ganz Europa. Wer sich weiterbilden will, findet auf der Plattform den passenden Kurs über eine entsprechende Datenbank.

Weitere Informationen unter www.europass.eu

Neue Partnerbörse für Schulen

Schulen, die ein internationales Austauschprojekt durchführen möchten, werden zukünftig durch eine virtuelle Börse bei der Suche nach Partnern unterstütz. Der Pädagogische Austauschdienst der Kultusministerkonferenz hat eine Plattform zur Verfügung gestellt, die es Schulen in Deutschland und im Ausland ermöglich, auf einfachem und schnellem Wege weltweit mit einer für sie geeigneten Partnerschule Kontakt aufzunehmen. Entwickelt wurde das Partnerschulnetz im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ des Auswärtigen Amtes. Ziel dieser Initiative ist es, ein weltumspannendes Netz von mindestens 1.000 Partnerschulen aufzubauen und damit bei jungen Menschen Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland und seien Gesellschaft zu wecken.
Weitere Infos finden Sie hier.

EU-Kommission öffnet ihr Übersetzungstool für kleine und mittlere Unternehmen

Alle kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa können ab sofort das Maschinenübersetzungstool eTranslation der Europäischen Kommission kostenlos nutzen. Das gab die EU-Kommission gestern (Montag) bekannt. Das sichere Tool hilft den KMU, bei der Übersetzung von Unterlagen und Texten in 27 Sprachen Zeit und Geld zu sparen. Es deckt alle 24 offiziellen Sprachen sowie Isländisch, Norwegisch und Russisch ab.

Ein Europa – eine Nummer: 112

158 Millionen Mal haben Bürger im vergangenen Jahr die einheitliche europäische Notrufnummer 112 gewählt. Mehr als zwei Millionen Anrufe wurden von Europäern auf Reisen in anderen EU-Ländern getätigt.

Der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton erklärte, dass die neue EU-Telekommunikationsvorschriften ab Dezember 2020 eine genauere Ortung des 112-Rufs ermöglichen werde. Im Bericht zur einheitlichen Notrufnummer der EU-Kommission ist zudem zu lesen, dass die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen, wie z.B. Sprach- oder Hörbehinderungen, dank des Europäischen Zugänglichkeitsgesetzes problemlos mit Notfalldiensten, z.B. per SMS oder Apps, in Kontakt treten können.

Die 112 bleibt auch die Notrufnummer in Großbritannien

Seit 1991 können Menschen in Not dank der EU-Gesetzgebung die Notrufnummer 112 von überall in der EU kostenlos anrufen. Der „Tag der europaweiten Notrufnummer 112“ wurde von der EU im Jahr 2009 eingeführt, weil viel zu wenige Menschen wussten, dass der Notruf 112 europaweit gilt.

Die zentrale Botschaft des Aktionstages lautet daher: „Ein Europa – eine Nummer: 112“. Als Datum für den Euronotruftag wurde der 11. Februar gewählt, da in dem Datum auch die Nummer steckt (11.2.). In Deutschland weiß im Schnitt nur jeder Vierte, dass er den Notruf 112 auch im EU-Ausland wählen kann.

Für Reisende in Großbritannien bleibt auch nach dem Brexit der europaweite Notruf 112 erhalten.

EUROPA - What Europe does for me - Was die EU für mich tut

Wie beeinflusst die EU unseren Alltag? Wie wirkt sie sich auf unsere Arbeit, unsere Familie, unsere Gesundheitsversorgung, unsere Hobbys, unsere Reisen, unsere Sicherheit, unsere Verbraucherentscheidungen und unsere sozialen Rechte aus? Und wie ist die EU in unseren Städten und Bundesländern gegenwärtig?

Ist Ihr Interesse geweckt? Dieser Link https://what-europe-does-for-me.eu/de gibt Ihnen Antworten.

 

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