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Aktuelles zum Thema Europa und Städtepartnerschaften

EU-geförderter Wissenschaftler Benjamin List erhält Nobelpreis für Chemie 2021

Der deutsche Wissenschaftler Benjamin List, der seit mehr als zehn Jahren vom Europäischen Forschungsrat (ERC) gefördert wird, hat 06. Oktober 2021 den Nobelpreis für Chemie 2021 erhalten. Er teilt sich den Preis mit dem britischen Chemiker David W.C. MacMillan für bahnbrechende Forschungsarbeiten, die zur Entwicklung asymmetrischer Organokatalysatoren führten. Dabei handelt es sich um präzise Werkzeuge zum Aufbau neuer Moleküle.

on 2011 bis 2021 wurde die Arbeit von Professor List, der am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Deutschland tätig ist, durch den ERC mit 4,5 Mio. Euro gefördert. Die Entdeckungen der beiden ausgezeichneten Forscher hatten erhebliche Auswirkungen auf die pharmazeutische Forschung und haben dazu beigetragen, die Chemie nachhaltiger zu machen.

Dies ist der dritte Nobelpreis, der in diesem Jahr an einen von der EU geförderten Wissenschaftler vergeben wird. Am 5. Oktober wurden bereits Klaus Hasselmann vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Deutschland und Giorgio Parisi aus Italien mit dem Nobelpreis 2021 für Physik ausgezeichnet. Beide sind ebenfalls in den letzten Jahren von der EU gefördert worden. Darüber hinaus ist es der neunte Nobelpreis, der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Europäischen Forschungsrats seit der Gründung der EU-Einrichtung im Jahr 2007 verliehen wurde.

Weitere Informationen erhalten Sie aus der Pressemitteilung des Europäischen Forschungsrates (nur auf Englisch verfügbar).

Auf dem Weg zu einer Europäischen Union ohne Antisemitismus

In der neuen EU-Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Förderung jüdischen Lebens werden Maßnahmen mit dem Ziel vorgeschlagen, zur Eindämmung von Antisemitismus im Internet die Zusammenarbeit mit Online-Unternehmen zu intensivieren, den öffentlichen Raum und Gebetsstätten besser zu schützen, ein europäisches Forschungszentrum für Antisemitismus in der heutigen Zeit einzurichten und ein Netz von Orten aufzubauen, an denen der Holocaust geschah. Diese Maßnahmen werden durch die internationalen Bemühungen der EU, im weltweiten Kampf gegen Antisemitismus eine Führungsrolle zu übernehmen, verstärkt, denn eine:r von 20 Europäer:innen hat noch nie vom Holocaust gehört. Die Strategie konzentriert sich auf drei Bereiche: Verhütung aller Formen von Antisemitismus, Schutz und Förderung jüdischen Lebens sowie Förderung von Forschung, Aufklärung und Gedenken an den Holocaust.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der EU-Kommission.

Medikamente gegen COVID-19 & Empfehlungen zu Auffrischungsimpfungen

Medikamente gegen COVID-19
Die EU-Kommission hat zum 22. September 2021 einen Rahmenvertrag mit dem Pharmaunternehmen Eli Lilly für die Beschaffung von monoklonalen Antikörpern für die Behandlung von Coronavirus-Patienten unterzeichnet. Das Produkt von Eli Lilly ist eine Kombination aus zwei monoklonalen Antikörpern (Bamlanivimab und Etesevimab) zur Behandlung von Coronavirus-Patienten, die keinen Sauerstoff benötigen, aber einem hohen Risiko schwerer COVID-19-Verläufe ausgesetzt sind. Das Arzneimittel wird von der Europäischen Arzneimittel-Agentur derzeit fortlaufend überprüft. 18 Mitgliedstaaten beteiligen sich an der gemeinsamen Beschaffung von bis zu 220.000 Behandlungen.
Weitere Informationen erhalten Sie aus der Pressemitteilung der EU-Kommission.

Empfehlungen zu Auffrischungsimpfungen
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA ist am 05.10.2021 zu dem Schluss gekommen, dass Personen mit stark geschwächtem Immunsystem eine zusätzliche Dosis der COVID-19-Impfstoffe Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Spikevax (Moderna) mindestens 28 Tage nach der zweiten Dosis erhalten können. Auffrischungsimpfungen für Erwachsene mit normalen Immunsystem (sogenannte „Booster“-Impfungen) können mit dem Impfstoff Comirnaty mindestens sechs Monate nach der zweiten Dosis in Betracht gezogen werden. Auf nationaler Ebene sind die zuständigen Gesundheitsbehörden dafür verantwortlich, offizielle Empfehlungen für Auffrischungsimpfungen auszusprechen.

Weitere Informationen dazu finden Sie in der Pressemitteilung der EU-Kommission.

EU-Kommission schlägt einheitliches Ladegerät für elektronische Geräte vor

Weniger Elektromüll und zufriedenere Verbraucher:innen: Die EU-Kommission hat am 23. September 2021 neue Rechtsvorschriften für ein einheitliches Ladegerät für elektronische Geräte vorgelegt. USB-C soll zum Standardanschluss für alle Smartphones, Tablets, Kameras, Kopfhörer, tragbare Lautsprecher und tragbare Videospielkonsolen werden. Der Industriewurde sehr viel Zeit eingeräumt, um eigene Lösungen vorzuschlagen. Jetzt wurden gesetzgeberische Maßnahmen für ein einheitliches Ladegerät ergriffen. Der Vorschlag muss nun vom Europäischen Parlament und vom Rat angenommen werden. Eine Übergangszeit von 24 Monaten ab dem Datum der Annahme soll der Industrie ausreichend Zeit zur Anpassung bieten.

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie in der Pressemitteilung der Europäischen Kommission.

EU-Kommission will Bürgerbeteiligung weiter stärken

Die Europäische Kommission hat in ihrer Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) ein Kompetenzzentrum für Bürgerbeteiligung und deliberative Demokratie eröffnet. Es soll Instrumente und Ressourcen bereitstellen, um die politische Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu stärken. Grundsätzlich sollen alle politischen Entscheidungsträger:innen gleich zu Beginn der Gestaltung politischer Dossiers prüfen, wie Bürger:innen in diesen Prozess eingebunden werden können.

Das neue Kompetenzzentrum wird sich mit folgenden Aspekten befassen:

  • Politische Leitlinien, einschließlich Beratung und praktischer Unterstützung für politische Entscheidungsträger bei der Mitgestaltung und Umsetzung ihrer Maßnahmen zur Bürgerbeteiligung;
  • Aufbau interner Kapazitäten, darunter auch im Rahmen von Schulungsveranstaltungen;
  • Experimente, einschließlich Pilotmaßnahmen zur Bürgerbeteiligung zur Erprobung innovativer neuer Methoden;
  • Ein Wissensregister und eine Datenbank mit Einrichtungen und Projekten zur Bürgerbeteiligung in der EU sowie Instrumenten zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Wissenschaft und Politikgestaltung;
  • Gemeinschaft und Vernetzung, einschließlich einer Plattform für politische Entscheidungsträger und Forscher, in deren Rahmen sie sich vernetzen und sich über ihre Erfahrungen austauschen können.

Das Kompetenzzentrum bietet nicht nur Wissen, Ressourcen und Instrumente, sondern stellt sowohl virtuelle (wie die Plattform für Bürgerbeteiligung) als auch physische Räume für den Ideenaustausch zur Verfügung. Dadurch wird eine Zusammenarbeit von Fachleuten und Praktikern in der gesamten EU ermöglicht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Kompetenzzentrums sowie auf der Lüner Webseite "Ihre Stimme in Europa".

Kampagne zur Förderung von Vielfalt und Inklusion in der Film- und Medienbranche

Bei den Filmfestspielen in Cannes startete die EU-Kommission eine Sensibilisierungskampagne zur Geschlechtervielfalt und -integration in der Film- und Nachrichtenbranche. Die Kampagne mit dem Titel „CharactHer“ wird bis Ende des Jahres laufen und soll alle europäischen Talente vor und hinter der Kamera fördern, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Frauen liegt.

Durch die Darstellung von weiblichen Vorbildern zielt die Kampagne darauf ab:

  • weniger bekannte Positionen in der Branche ins Rampenlicht zu rücken, um durch die große Vielfalt an möglichen Karrierewegen Vielfalt zu fördern;
  • junge Frauen zu ermutigen, Karrieren in Bereichen zu verfolgen, die traditionell als "männlich" gelten, indem ihnen gezeigt wird, dass Frauen Zugang zu diesen Bereichen haben und dort erfolgreich sein können - und Stereotypen und Vorurteile abzubauen, die besagen, dass einige Jobs aufgrund ihres Geschlechts für sie unerreichbar sind;
  • die Errungenschaften und Besonderheiten der verschiedenen Profile hervorheben; mit dem Fokus auf Möglichkeiten und Chancen, anstatt auf Hindernisse.


Weitere Informationen erhalten Sie aus der Pressemitteilung der EU-Kommission sowie auf der Webseite von „CharactHer
 

Neue Erasmus+-App mit europäischem Studiausweis

Die Erasmus+-App mit integriertem europäischen Studierendenausweis wird den Zugang zu so unterschiedlichen Leistungen wie Bezahlen in der Mensa, Ausleihe an Hochschulbibliotheken oder den digitalen Transfer von Studienleistungen innerhalb Europas ermöglichen. Über die neue Erasmus+-App, die in allen EU-Sprachen verfügbar ist, erhalten Studierende den digitalen europäischen Studentenausweis, der in der gesamten Europäischen Union gültig ist.

Weitere Informationen dazu finden Sie in der Pressemitteilung der EU-Kommission, auf der Webseite der Erasmus+-App sowie im pdf zur neuen Erasmus+-Förderperiode.

Projekt zum Thema Zwangsarbeit in Lünen von der AG Schule ohne Rassismus

Am 14.09.2021 haben Schüler*innen im Ausschuss für Kultur, Europa und Städtepartnerschaften das Projekt zum Thema Zwangsarbeit in Lünen von der AG Schule ohne Rassismus der GSG Lünen berichtet. Auch die WDR-Lokalzeit griff das Thema am 27.09.2021 auf. Den Beitrag können Sie in der Mediathek des WDR ab Minuten 15:30 einsehen. 

Wir bedanken uns bei den Schüler:innen, die dieses wichtige Thema aufgriffen und damit den Anstoß für einen Gedenkort gegeben haben.

Konferenz zur Zukunft Europas: Landesregierung startet Onlinekonsultation in NRW

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat einen bundesweit einzigartigen Beteiligungsprozess zur Konferenz zur Zukunft Europas gestartet. In einer Onlinekonsultation können Bürgerinnen und Bürger einfach und ohne Expertenwissen ihre Meinung zur künftigen Entwicklung der Europäischen Union äußern.

Wie soll die Zukunft der EU aussehen, in welchem Europa wollen wir leben? Das Europaparlament, die Europäische Kommission und der Europäische Rat haben im Mai 2021 gemeinsam die Konferenz zur Zukunft Europas begonnen, die den drei Organen bis zum Frühjahr 2022 Empfehlungen und Leitlinien zur Zukunft Europas an die Hand geben soll. Dieser intensive Zukunftsdialog findet gerade in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt.

Die Onlinekonsultation der Landesregierung ist Teil dieser Bürgerdebatte und richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die keine Europa-Expertinnen und –Experten sind. Jeder und jede kann mit wenigen Klicks Wünsche, Erwartungen, Hoffnungen und Schwerpunkte für die Zukunft Europas teilen oder die Vorschläge von anderen bewerten.

Jede Stimme ist wichtig, um den zukünftigen Kurs Europas mitzugestalten – machen Sie mit! Bitte geben Sie diese Information auch gerne an Menschen, Vereine und Organisationen in Ihrem Umfeld weiter und ermuntern Sie zur Teilnahme an dieser Onlinekonsultation.
Für Neuigkeiten und Informationen rund um die Onlinekonsultation einfach die Kanäle des Europaministers auf Twitter und Instagram im Auge behalten und gerne über die Hashtags #NRWgestaltetEuropa und #DieZukunftgehörtdir direkt selbst in die Diskussion einsteigen.

Europa-Union Lünen erhält Auszeichnung für ihr Europa-Engagement

Wir gratulieren ganz herzlich der Europa-Union Stadtverband Lünen für die Auszeichnung "Europaaktive Zivilgesellschaft" durch die Landesregierung NRW:

Es heißt in dem Schreiben des Ministers Holthoff-Pförtner vom 09.09. u.a., dass "das zivilgesellschaftliche Engagement Ihres Vereins Europa Union Stadtverband Lünen e.V. ein hervorragendes Beispiel dafür (ist), wie die europäische Idee vor Ort umgesetzt und gelebt wird." 

Vielen Dank für das so wichtige Engagement im Bereich Europa!

Weitere Informationen zur Auszeichnung finden Sie in der Pressemitteilung der Landesregierung.

Performance des artENSEMBLE THEATERs auf dem Europaplatz | Freitag, 24.09. 11:30 Uhr & 15:00 Uhr

EUROPA LEBT! ES LEBE EUROPA!
Performance des artENSEMBLE THEATERs auf dem Europaplatz

Freitag, 24. September 2021, 11:30 (Schüler*innen) + 15:00 (Für alle interessierten Bürger*innen!)
Auf Einladung und Initiative der Europa-Union Lünen

Zur weiteren Befeuerung des Europagedankens und der Aufmerksamkeit für das vom Förderverein Kunst und Kultur am 23. Juli der Öffentlichkeit übergebene Lichtkunstwerk

Was ist das für eine merkwürdig überdimensionale Schlaufe, die da seit einigen Wochen auf dem Europaplatz steht und nächtlich blinkend Raumschiffe und mythische Tiere vom Kurs abbringt? Die Prinzessin Europa, die wieder mal auf dem mächtigen Stier Zeus ausreitet, strandet sichtlich irritiert –mitten in Lünen! Und weil sie schon mal da ist, erzählt sie ihre Geschichte, von den griechischen Anfängen bis in eine Gegenwart, die von Klimawandel, Fluchtbewegungen und einem merkwürdigen Husten gezeichnet ist, der einfach nicht abklingen will… Die Lüner Kulturpreisträger Susanne Hocke und Jürgen Larys haben auf Einladung und Initiative der Europa-Union ihre bereits 2019 gezeigte Europa-Performance „Reite den Stier, Prinzessin!“ tüchtig bearbeitet und zeigen diese am Freitag, 24. September 2021, bei hoffentlich gutem Wetter direkt an der neuen Lichtskulptur auf dem Europaplatz. Diese wird so noch einmal der Öffentlichkeit vorgestellt – und im Spiel näher beleuchtet. Ist sie nicht wie unser Kontinent? Ein wenig kantig zuweilen, aber doch immer irgendwie noch einig? Und wer weiß, vielleicht findet sich ja spontan ein Name für das charmante Ungetüm – alle Zuschauer*innen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen!

Hinweis: Bei schlechtem Wetter findet die Performance im Ratssaal statt. Der Eintritt ist frei. Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln.

Weitere Informationen:
Jürgen Larys / 0174 24 111 98 / juergen.larys@gmx.de

Rede zur Lage der Europäischen Union

Einer der Highlights im Europäischen Parlament ist die Rede zur Lage der Europäischen Union (kurz SOTEU) der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Am Mittwoch, den 15. September 2021 hielt die Präsidentin von der Leyen ihre Rede zur Lage der EU. Diese können Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission nachlesen.

https://ec.europa.eu/germany/news/20210915-von-der-leyen-zur-lage-der-union_de

Coronavirus: 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in der EU sind vollständig geimpft

Am 31. August 2021 hat die EU einen entscheidenden Meilenstein erreicht: 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind inzwischen vollständig geimpft. Damit haben über 256 Millionen Erwachsene in der EU eine vollständige Impfung erhalten. „Die Unionsstrategie, gemeinsam vorzugehen, zahlt sich aus und stellt Europa an die Spitze des weltweiten Kampfes gegen COVID-19. Die Pandemie ist jedoch nicht vorbei und es muss noch mehr getan werden“, so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. „Ich rufe alle, die sich impfen lassen können, auf, dies auch zu tun. Außerdem müssen wir auch dem Rest der Welt in Bezug auf die Impfung beistehen. Europa wird seine Partner, insbesondere die Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen, weiterhin bei diesen Bemühungen unterstützen.“

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der EU-Kommission.

Konferenz zur Zukunft Europas

Wie soll Europa künftig aussehen? Das ist die zentrale Frage der Konferenz zur Zukunft Europas. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an dem europaweiten Dialogprozess zu beteiligen.  Zentrale Drehscheibe der Ideen ist die Onlineplattform der Konferenz.

​​​​​Wie kann man ich mich einbringen?

Eine mehrsprachige Onlineplattform bietet allen Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Europa einen einzigartigen Raum, ihre Meinung zu jedem Thema zu äußern, das sie für die Zukunft der EU für wichtig erachten.

Mehr Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Veranstaltung: Europäische Woche der Regionen und Städte

Die Europäische Kommission und der Ausschuss der Regionen laden zur Teilnahme an der Europäischen Woche der Regionen und Städte (EWRC) ein. Die EWRC ist die europaweit größte Veranstaltung für Regional- und Stadtpolitik und wird in diesem Jahr zum zweiten Mal in Form einer digitalen Veranstaltungsreihe stattfinden.

Unter dem Slogan „Together for recovery“ werden zwischen dem 11. und dem 14. Oktober die folgenden vier Themen behandelt:

  • Green Transition: für einen nachhaltigen und umweltfreundlichen Wiederaufbau
  • Cohesion: vom Notfall zur Resilienz
  • Digital Transition: für die Menschen
  • Citizen's engagement: für eine integrative, partizipative und faire Erholung

Die Teilnahme am EWRC ist kostenlos. Für die Teilnahme an einzelnen Sitzungen der EWRC ist eine Registrierung erforderlich. Diese ist seit dem 30. August 2021 möglich. Das Programm finden Sie online auf der Website: Europäische Woche der Regionen und Städte.

Europäisches Jahr der Schiene: EU-Sonderzug startet Europatour am 2. September in Lissabon – 11 deutsche Städte dabei

Am 02. September 2021 startet der europäische Sonderzug Connecting Europe Express in Lissabon seine Reise quer durch Europa. Bis zum 7. Oktober wird er in über einhundert europäischen Städten halten, darunter auch in elf deutschen Städten:

  • 26.9. München Hbf
  • 27.9. München Hbf, Ulm Hbf, Stuttgart Hbf
  • 28.9. Karlsruhe Hbf, Frankfurt am Main Hbf
  • 29.9. Frankfurt am Main Hbf, Leipzig Hbf, Halle Güterbahnhof, Berlin Südkreuz
  • 30.9. Berlin Ostbahnhof, Hamburg Hbf
  • 3.10. Hamburg Hbf, Bremen Hbf, Bad Bentheim

Eine detaillierte Karte mit allen Stationen des Connecting Europe Express sowie zum Europäischen Jahr der Eisenbahn finden Sie unter https://www.connectingeuropeexpress.eu (link is external) und https://europa.eu/year-of-rail/

Der Connecting Europe Express symbolisiert die Bedeutung der Schiene für die Verbindung von Menschen und Unternehmen – und welche wichtige Rolle die EU-Infrastrukturpolitik und der einheitliche europäische Eisenbahnraum dabei spielen. Im Zug sind Gespräche mit Politikern und Experten zu verschiedenen europäischen Verkehrsthemen geplant. In den Städten finden Flaggenübergaben und Veranstaltungen auf den Bahnhöfen statt. Bei den längeren Stopps kann ein Sonderwagen mit einer Ausstellung über neue Technologien und Infrastrukturprojekte im Schienenverkehr in Europa besichtigt werden. Der Sonderzug, der eine Initiative im Europäischen Jahr der Schiene 2021 ist, verbindet dabei nicht nur die portugiesische, slowenische und französische EU-Ratspräsidentschaft miteinander, sondern viele europäischen Staaten und beendet nach seinem Start in Lissabon seine Reise am 7. Oktober in Paris. Er besteht aus Wagen von Eisenbahnunternehmen aus Italien, Frankreich, Ungarn, der Schweiz, Österreich und Deutschland. Weitere Informtionen erhalten Sie auf der Webseite der EU-Kommission.

Team up! Jugendaustausch NRW-Großbritannien

Nordrhein-Westfalen und Großbritannien verbindet eine langjährige und enge Freundschaft. Nach Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist es der Landesregierung ein besonderes Anliegen, den zivilgesellschaftlichen Austausch, insbesondere den Austausch junger Menschen aus Nordrhein-Westfalen und Großbritannien, zu fördern. Der vom Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales ausgerufene Wettbewerb „Team up! Jugendaustausch NRW-Großbritannien“ bietet dabei die Möglichkeit, einfach und unkompliziert Unterstützung für Jugendaustauschprojekte mit Bezug zu Großbritannien zu erhalten.

Prämierte Projekte werden mit bis zu 3.500 € gefördert. Teilnahmeberechtigt sind Kommunen, Vereine, Verbände und Privatpersonen. Gefördert werden Austausche von mindestens zwei jungen Menschen im Alter von 14-26 Jahren. Bewerbungen können noch bis zum 10. Oktober 2021 bei der Bezirksregierung Münster eingereicht werden.
Prämierte Projekte müssen zwischen dem 1. Januar und dem 30. September 2022 durchgeführt werden. Es wird eine Vorfinanzierung von bis zu 50% gewährt.

Rückfragen zum Wettbewerb richten Sie bitte direkt an die Bezirksregierung Münster (Mail: teamup@brms.nrw.de).

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Ministeriums.

HANSEartWORKS 2021 in Riga: "Das neue Gold der Hanse"

Im August 2021 fanden in Riga der 41. Internationale Hansetag statt. Auch Lünen beteiligte sich am Hansetag und hat Projekte von zwei Lüner Künstler:innen eingereicht. Markus Wengrzik und Sigrid Geerlings-Schake haben sich mit dem Thema der 15. Auflage der HANSEartWORKS beschäftigt: Was ist heutzutage das Allerwertvollste und was wir heute in unserer globalen Welt an Stelle von Gold anbieten können. Welche Werte sind für uns wichtig und wie wir bereit sind, diese Werte zu leben? In der Ausstellung sollen gegenwärtige und historische Werte der Hansestädte in Beziehung gesetzt werden, um sich mit neuen Werten im Netzwerk der Internationalen Hanse auseinanderzusetzen und die Bedeutung der Kontakte und der Kommunikation der Hansestädte darzustellen und zu fördern.

Die zwei Projekte wurden bereits über das Kulturbüro Lünen nach Riga geschickt und werden dort vom 18. August bis 19. September ausgestellt. Die Ausstellung zum Thema "Das neue Gold der Hanse" wird im Ausstellungsaal "Riga Art Space" (Kunstraum Riga) stattfinden, der sich in der Altstadt von Riga unter dem Rathausplatz befindet und zur Heimat zeitgenössischer Kunstveranstaltungen, verschiedener Ausstellungen sowie anderer kultureller Veranstaltungen geworden ist.

Weitere Informationen zu den Künstler:innen, den Kunstwerken und der Ausstellung finden Sie auf den folgenden Seiten.

Lichtkunstwerk „Europa-Schlaufe“ auf dem Europaplatz

Am Freitag, 23.07.2021 fand die Übergabe des Lichtkunstwerkes auf dem Europaplatz statt. Das Kunstwerk wurde durch den Förderverein für Kunst und Kultur Lünen e.V. sowie durch den Lüner Stadtverband der Europa-Union initiiert. Gestaltet hat der Berliner Künstler Jan-Peter E.R. Sonntag das Kunstwerk. Eine aufschwingende, zwölfwinklige Schlaufe mit 8 Metern Höhe und 4 Metern Durchmesser, in denen zwölf Leuchtsystem für ein immer unterschiedliches Funkeln sorgen. Jedes der zwölf eingebauten Lichtsysteme ist technisch autonom – wie die Staaten Europas. Die Lichter sind zufallsgesteuert, sodass sich immer ein anderes Funkeln ergibt. Immer wieder blitzt etwas auf, wie einzelne Themen in Europa. Die Kosten der Installation trägt der Förderverein mithilfe von Sponsoren.

Es wird noch nach einem geeigneten Namen für das Lichtkunstwerk gesucht. Haben Sie Ideen? Dann melden Sie sich gerne bei Miriam Pflug (miriam.pflug.02@luenen.de) oder direkt bei dem Förderverein für Kunst und Kultur Lünen e.V. (info@kunst-und-kultur-luenen.de)

Sie wollen erfahren, wie die Europa-Schlaufe entstanden ist? Einen Kurzfilm finden Sie dazu auf der Webseite des Fördervereins für Kusnt und Kultur Lünen e.V. udn auf Youtube.

Europäische Staatsanwaltschaft hat am 01.06.2021 die Arbeit aufgenommen

Die Europäische Staatsanwaltschaft (EUStA) beginnt ihre Ermittlungs- und Strafverfolgungsaufgaben – nach mehreren Verzögerungen – nunmehr offiziell am 01.06.2021.

Die EUStA führt zukünftig Untersuchungen und Strafverfolgungsmaßnahmen zu folgenden gegen die finanziellen Interessen der EU, d.h. den EU-Haushalt, gerichteten Betrugsdelikten und anderen Strafta-ten durch (vgl. auch Abbildung):

-      Betrug im Zusammenhang mit Ausgaben und Einnahmen,

-      betrügerische Handlungen im Zusammenhang mit MwSt.-Abgaben, die mit zwei oder mehr
       Mitgliedstaaten verbunden sind und einen Gesamtschaden von mindestens 10 Mio. Euro
       verursachen,

-      Geldwäsche von Vermögen, das aus gegen den EU-Haushalt gerichteten Betrugsdelikten stammt,

-      Bestechung, Bestechlichkeit und Veruntreuung zum Nachteil der finanziellen Interessen der EU,

-      Mitwirkung in einer kriminellen Vereinigung, deren Handlungen sich vornehmlich auf die Begehung
       von Straftaten zum Nachteil des EU-Haushalts konzentrieren.

An der EUStA nehmen derzeit 22 Mitgliedstaaten teil. Sie gliedert sich organisatorisch in zwei Ebenen. Neben der zentralen Dienststelle in Luxemburg, bestehend aus dem Kollegium, das vom Europäischen Generalstaatsanwalt und den Europäischen Staatsanwälten gebildet werden, besteht die dezentrale Ebene aus den Delegierten Europäischen Staatsanwälten, die in den jeweiligen Mitgliedstaaten ansässig sind und dort für die Durchführung der Ermittlungsmaßnahmen zuständig sind und die Anklage vor Gericht vertreten. Für Deutschland werden insgesamt elf Delegierte Europäische Staatsanwälte zuständig sein, die in Deutschland über fünf Zentren verteilt sind. Eines der fünf Zentren befindet sich in Köln. Die Zentren in Deutschland sind einerseits untereinander mit einer IT-Struktur verbunden und zudem mit der Zentrale in Luxemburg und den Delegierten Europäischen Staatsanwälten der anderen Mitglied-staaten über das sog. Case-Management-System der EUStA. Das hat den Vorteil, dass künftig Ermittlungsaufträge mittels des IT-Systems auf dem schnellstmöglichen Wege in die betroffenen Mitglied-staaten versandt und ausgeführt werden können.

Bis zum 26.05.2021 hatte die EUStA bereits mindestens zwei Delegierte Europäische Staatsanwälte je teilnehmenden Mitgliedstaat ernannt, mit Ausnahme Finnlands und Sloweniens. Die Situation steht der wirksamen Aufnahme der Tätigkeit der EuStA am 01.06.2021 nicht entgegen, da der Europäische Staatsanwalt der betroffenen Mitgliedstaaten die Ermittlungen in den Mitgliedstaaten vorübergehend übernehmen kann, solange noch keine Delegierten Europäischen Staatsanwälte ernannt worden sind.

Die Europäische Generalstaatsanwältin Laura Codru?a Kövesi kommentierte die Entscheidung der slowenischen Regierung dahingehend, dass ein „offensichtlicher Mangel an aufrichtiger Zusammenarbeit der slowenischen Behörden mit der EuStA“ bestehe. Die Haltung in Ljubljana untergrabe so „das Ver-trauen in das effektive Funktionieren der Verwaltungs- und Kontrollsysteme für EU-Mittel in Slowenien.“

Weiterführende Informationen:

Entscheidung der Kommission zum Beginn der Tätigkeit der EuStA: eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/ Pressemitteilung der Kommission zum Beginn der Europäischen Staatsanwaltschaft: ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/IP_21_2591 Statement von Frau Kövesi: www.eppo.europa.eu/en/news/statement-european-chief-prosecutor-regard-slovenia

Sicheres Reisen mit digitalem COVID-Zertifikat der EU:

Nordmazedonien, die Türkei und die Ukraine werden an EU-System angeschlossen

Nordmazedonien, die Türkei und die Ukraine nehmen ab morgen (Freitag) am System des digitalen COVID-Zertifikats der EU teil. Die EU-Kommission hat für die drei Länder heute entsprechende Äquivalenzentscheidungen beschlossen. Damit werden die von Nordmazedonien, der Türkei und der Ukraine ausgestellten COVID-Zertifikate in der EU zu den gleichen Bedingungen wie das digitale COVID-Zertifikat der EU anerkannt. Gleichzeitig haben sich Nordmazedonien, die Türkei und die Ukraine bereit erklärt, das digitale COVID-Zertifikat der EU für Reisen aus der EU in ihre Länder zu akzeptieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Eu-Kommission.

Einheitsdenkmal in Lünens Partnerstadt Demmin

Lünen/Demmin. Lünens Partnerstadt Demmin hat am 30. Jahrestag der Deutschen Einheit mit einem Festakt ein Denkmal für die Wiedervereinigung eingeweiht: Eine Kiefer, eine Buche und eine Eiche wurden auf dem gerade erst neu benannten "Platz der Deutschen Einheit" an der Kreuzung Bahnhofstraße/Adolf-Pompe-Straße gepflanzt.

Sie stehen für den Osten, den Westen und das wiedervereinigte Deutschland. Die "Einheitsbäume" wurden in Form eines Dreiecks gepflanzt und sollen das Zusammenwachsen der Bundesrepublik symbolisieren. Eine Tafel in der Mitte erklärt den Besucherinnen und Besuchern das verbindende Element zwischen den Bäumen und den Bezug zur Einheit. Im Laufe der Jahre sollen die Kronen der Bäume zusammenwachsen und ein gemeinsames Dach bilden.

Zur Einweihung waren auch Delegationen aus Demmins Partnerstädten eingeladen. Für Lünen nahmen der stellvertretende Bürgermeister Siegfried Störmer sowie die ehemalige Bürgermeisterin Christina Dörr-Schmidt (1995 - 1999) an dem Festakt teil.

Demmins Bürgermeister Michael Koch und Bürgermeister a.D. Ernst Wellmer enthüllten gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Partnerstädte auch drei Tafeln am Denkmal, die Informationen über Demmin und die Partnerstädte enthalten. Natürlich ist auch Lünen vertreten, mit Informationen über die Freundschaft zwischen beiden Städten, die im Jahr 1990 ihren Anfang nahm. Der stellvertretende Bürgermeister Siegfried Störmer bestätigte in seinem Grußwort die gute Partnerschaft beider Städte: "Sich kennenzulernen war von Anfang an das übergeordnete Ziel. Entstanden ist eine sehr intensive, regelmäßig gepflegte Freundschaft, die weit über die formalen Verträge hinausgeht."
Lünens Partnerstadt Demmin liegt in Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, rund 40 Kilometer südwestlich von Greifswald. Seit 2000 gibt es eine offizielle Partnerschaft zwischen den beiden Städten.

Europa verstehen in 100 Sekunden

Wir alle sind Europa und wir alle haben Einfluss auf die europäische Politik. Aber wie genau? Der Europäische Rat, die EU-Kommission, der Rat der EU und das Europäische Parlament sind für die Ziele der EU und deren Umsetzung zuständig. Mit der Teilnahme an der Bundestagswahl beeinflussen wir, wer in Deutschland Regierungschef wird und gleichzeitig für uns im Europäischen Rat sitzt.

Europa verstehen in 100 Sekunden - Video.

Europass: ein europäisches Karrieremanagement-Portal

Das neue Europass-Portal bietet einen geschützten, werbe- und kostenfreien Raum zur Selbstverwaltung von persönlichen Kompetenzen. Herzstück der neuen Europass-Plattform ist das e-Portfolio. Hier können Nutzerinnen und Nutzer ihre persönlichen Fähigkeiten, Qualifikationen und Erfahrungen dokumentieren, Zeugnisse und Zertifikate speichern sowie persönliche Ziele definieren. Für Bewerbungsprozesse kann das eigene Profil zeitlich befristet auch mit ausgewählten Arbeitgebern geteilt werden. Daneben umfasst das Portal eine Job- und Weiterbildungssuche: Die Verknüpfung mit EURES, dem europäischen Netzwerk für berufliche Mobilität, ermöglicht die Jobsuche in ganz Europa. Wer sich weiterbilden will, findet auf der Plattform den passenden Kurs über eine entsprechende Datenbank.

Weitere Informationen unter www.europass.eu

Neue Partnerbörse für Schulen

Schulen, die ein internationales Austauschprojekt durchführen möchten, werden zukünftig durch eine virtuelle Börse bei der Suche nach Partnern unterstütz. Der Pädagogische Austauschdienst der Kultusministerkonferenz hat eine Plattform zur Verfügung gestellt, die es Schulen in Deutschland und im Ausland ermöglich, auf einfachem und schnellem Wege weltweit mit einer für sie geeigneten Partnerschule Kontakt aufzunehmen. Entwickelt wurde das Partnerschulnetz im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ des Auswärtigen Amtes. Ziel dieser Initiative ist es, ein weltumspannendes Netz von mindestens 1.000 Partnerschulen aufzubauen und damit bei jungen Menschen Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland und seien Gesellschaft zu wecken.
Weitere Infos finden Sie hier.

EU-Kommission öffnet ihr Übersetzungstool für kleine und mittlere Unternehmen

Alle kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa können ab sofort das Maschinenübersetzungstool eTranslation der Europäischen Kommission kostenlos nutzen. Das gab die EU-Kommission gestern (Montag) bekannt. Das sichere Tool hilft den KMU, bei der Übersetzung von Unterlagen und Texten in 27 Sprachen Zeit und Geld zu sparen. Es deckt alle 24 offiziellen Sprachen sowie Isländisch, Norwegisch und Russisch ab.

Zum Pass- und Personalausweiswesen

Deutschland hat mit einigen Europäischen Staaten vereinbart, dass deutsche Reisedokumente
bis zu einem Jahr nach Ablauf der Gültigkeit grundsätzlich als Identitätsnachweis anerkannt
werden sollten. Zu diesen Ländern zählen unter anderem Belgien, Frankreich, Griechenland,
Italien, Lichtenstein, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien.
Eine Reisegarantie ist mit diesem europäischen Abkommen jedoch nicht verbunden.

Ein Europa – eine Nummer: 112

158 Millionen Mal haben Bürger im vergangenen Jahr die einheitliche europäische Notrufnummer 112 gewählt. Mehr als zwei Millionen Anrufe wurden von Europäern auf Reisen in anderen EU-Ländern getätigt.

Der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton erklärte, dass die neue EU-Telekommunikationsvorschriften ab Dezember 2020 eine genauere Ortung des 112-Rufs ermöglichen werde. Im Bericht zur einheitlichen Notrufnummer der EU-Kommission ist zudem zu lesen, dass die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen, wie z.B. Sprach- oder Hörbehinderungen, dank des Europäischen Zugänglichkeitsgesetzes problemlos mit Notfalldiensten, z.B. per SMS oder Apps, in Kontakt treten können.

Die 112 bleibt auch die Notrufnummer in Großbritannien

Seit 1991 können Menschen in Not dank der EU-Gesetzgebung die Notrufnummer 112 von überall in der EU kostenlos anrufen. Der „Tag der europaweiten Notrufnummer 112“ wurde von der EU im Jahr 2009 eingeführt, weil viel zu wenige Menschen wussten, dass der Notruf 112 europaweit gilt.

Die zentrale Botschaft des Aktionstages lautet daher: „Ein Europa – eine Nummer: 112“. Als Datum für den Euronotruftag wurde der 11. Februar gewählt, da in dem Datum auch die Nummer steckt (11.2.). In Deutschland weiß im Schnitt nur jeder Vierte, dass er den Notruf 112 auch im EU-Ausland wählen kann.

Für Reisende in Großbritannien bleibt auch nach dem Brexit der europaweite Notruf 112 erhalten.

EUROPA - What Europe does for me - Was die EU für mich tut

Wie beeinflusst die EU unseren Alltag? Wie wirkt sie sich auf unsere Arbeit, unsere Familie, unsere Gesundheitsversorgung, unsere Hobbys, unsere Reisen, unsere Sicherheit, unsere Verbraucherentscheidungen und unsere sozialen Rechte aus? Und wie ist die EU in unseren Städten und Bundesländern gegenwärtig?

Ist Ihr Interesse geweckt? Dieser Link https://what-europe-does-for-me.eu/de gibt Ihnen Antworten.

 

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