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WILLKOMMEN BEIM STADTARCHIV LÜNEN

Stadtarchiv öffnet wieder

Nach der wochenlangen corona-bedingten Schließung öffnet das Stadtarchiv wieder seine Pforten.
Ab Montag, den 7. Juni, gibt es wieder die Möglichkeit, nach vorheriger Terminvereinbarung Unterlagen zur Stadtgeschichte persönlich einzusehen. Allerdings stehen nur zwei Arbeitsplätze gleichzeitig zur Verfügung daher nimmt das Archivteam ab sofort schriftlich oder telefonisch Terminvereinbarungen unter fredy.niklowitz.32@luenen.de oder Tel. 02306 104 1526 entgegen. Darüber hinaus besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.
 

Wir bewahren heute das Gestern für Morgen!

Archive gibt es, seit schriftliche Dokumente aufbewahrt werden, um später wieder auf diese zurückgreifen zu können. 1458 waren die wichtigsten Urkunden und Schriftstücke des Lüner Rates in der sogenannten Stadt- und Ratskiste untergebracht, die aus Sicherheitsgründen in der Sakristei der Stadtkirche St. Georg aufbewahrt wurde.

Heute ist das Stadtarchiv Dienstleister für die Stadtverwaltung, für politische Gremien und für die Bürgerschaft. Hauptaufgaben sind die Übernahme und Sicherung sowie die Erschließung, Erforschung und Vermittlung von Schriftgut und anderen Informationsträgern. Damit erfüllt das Archiv als „Gedächtnis der Stadt“ die unverzichtbare Aufgabe der Rechtssicherung sowie der Förderung der lokalen und regionalen Identität.

Die Unterbringung des Archivgutes in einer Stadtkiste ist angesichts von knapp drei Regalkilometern Schriftgut längst nicht mehr möglich. Rund 90 Bestände mit Dokumentationsgut, das bis zum Beginn des 14. Jahrhunderts zurückreicht, bieten die Gelegenheit, eine breit gefächerte Vielfalt historischer Themen aufzugreifen und zu erforschen.

Zu den Aufgaben des Stadtarchivs gehört auch die Sicherung nichtamtlichen Dokumentationsgutes von Privatpersonen, Vereinen, Verbänden, Parteien und Firmen, das von öffentlichem Interesse ist. Dadurch wird wertvolles Kulturgut gesichert und bereitgestellt.