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Vereinsarchive

(67 Akten; 1953-2008)

Der Verein wurde 1978 gegründet und ging aus einem Arbeitskreis der Volkshochschule Lünen hervor. Zielsetzung des Vereins ist der Einsatz für den Landschaftsschutz, die praktische Naturschutzarbeit zum Erhalt von ökologisch wertvollen Flächen, der Artenschutz sowie die Mitwirkung bei der Gestaltung und Pflege des Ortsbildes.

(3 Akten; 1921-1988)

Zur Vereinsgeschichte des Brieftauben-Vereins „Luftpost“ Lünen ist kaum etwas bekannt. Es scheint sich hierbei um eine Abspaltung vom Brieftaubenverein Reisevereinigung zu handeln. Der Archivbestand wurde durch das Museum der Stadt Lünen dem Stadtarchiv zur dauernden Aufbewahrung übergeben.

(7 Akten; 1901-1956)

Zur Vereinsgeschichte des Brieftauben-Vereins „Luftpost“ Lünen ist kaum etwas bekannt. Er wurde im Oktober 1898 gegründet. Presseberichte konnten zu den drei Jubiläen (35jähriges 1933, 50jähriges 1950 (!), 60jähriges 1958) nicht gefunden werden. Der Archivbestand wurde durch das Museum der Stadt Lünen dem Stadtarchiv zur dauernden Aufbewahrung übergeben.

(34 Akten; 1902-2005)

Die Chorgemeinschaft ist ein Zusammenschluss aus Männergesangvereinen, Damenchören und Chorgemeinschaften in Gahmen und Lünen-Süd.

(3 Akten; 1946-1997)

1949 gründete sich die Schauspielgruppe als Lüner Laienspielschar, einer Gruppe der evangelischen Jugend. Die Proben und Aufführungen fanden im Wichernhaus statt, Schauplatz für vielfältige kulturelle Veranstaltungen. Leiter der Spielschar war zunächst Volksschullehrer Wilfried Buch; 1953 wurde Heinrich-Otto Gresch zum neuen Spielleiter gewählt, der bis 1999 auch als Regisseur und Schauspieler aktiv war und von seinem Sohn Michael abgelöst wurde.

(5 Akten; 1992-2003)

Die Mühlenfreunde waren eine lose Gemeinschaft von Förderern zum Erhalt der 1760 erbauten ehemaligen Schlossmühle Buddenburg in Lünen-Lippholthausen. Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter um das Mieterehepaar Heidi und Albert Dubois pflegten die Umgebung des Mühlengebäudes und die Geselligkeit. 2002 verkaufte die Stadt Lünen das Gebäude; Käufer war der eigens in demselben Jahr zur Unterhaltung gegründete Verein Mühlenfreunde Lippholthausen.

(3 Akten; 1933-1993)

Die Evangelische Frauenhilfe Preußen ging aus dem am 12. August 1903 von Bergarbeiterfrauen gegründeten Frauenverein "Neue Kolonie" hervor. Der Zusammenschluss diente dem charitativen Zweck, mit materiellen Zuwendungen Frauen kinderreicher und notleidender Bergarbeiterfamilien zu unterstützen.

(68 Akten; 1985-2012)

Der Förderverein für Kunst und Kultur Lünen e. V. hat sich seit seiner Gründung 1985 seinem Namen entsprechend die Förderung von Kunst und Kultur in Lünen zum Ziel gesetzt. Dieses Ziel hat der Förderverein bislang auf verschiedenen Gebieten erfüllt, wobei der Schwerpunkt in seinen Beiträgen zur Gestaltung des Stadtbildes liegt. So wurden zahlreiche Bronzeplatten angebracht, die an geschichtlich bedeutende Personen oder Ereignisse erinnern. Erheblich größer waren der Aufwand und die finanzielle Leistung, die für Skulpturen wie Ochsenzug, Das schiefe Haus, Schwarzer Berg, Leuchtendes Stadtzeichen und Flusswächter erbracht wurden. Darüber hinaus hat der Förderverein kulturelle Aktivitäten mitgetragen und kleinere Projekte mitfinanziert.

(26 Akten; 1988-2010)

Der Geschichtskreis Horstmar wurde 1988 von der Sozialarbeiterin Christiana Kuhnert unter dem Namen "Arbeitskreis Stadtteilgeschichte Horstmar" ins Leben gerufen.
Mit dem Ziel die Geschichte des Stadtteils aufleben zu lassen, kamen interessierte Bürgerinnen und Bürger im Bürgerhaus Horstmar zusammen. Es wurden von nun an Fotos und Geschichten aus dem Leben in Horstmar gesammelt, die den Krieg und den Wiederaufbau des Stadtteils dokumentierten. Im Jahre 1990 wurde der erste Fotokalender veröffentlich und ein Jahr später erschien das erste Buch der Geschichtsfreunde unter dem Titel "In Horstmar zuhaus". Der ehemalige Stadtarchivar und Vorsitzende des Stadtverbandes für Heimatpflege Lünen e.V. Adolf Reiß übernahm 1992 die Leitung des Geschichtskreises. Ernst Deppe wurde der Leiter des Geschichtskreises, dabei wurde er von Irmgard Pfeffer unterstützt.

Nach der Auflösung des Geschichtskreises Ende des Jahres 2010 übergab Ernst Deppe die gesammelten Unterlagen dem Stadtarchiv Lünen. Der Bestand wurde geordnet, Doppelüberlieferungen wurden kassiert.

(14 Akten; 1896-2005)

Die Gesellschaft Verein Lünen wurde am 29. November 1846 gegründet. Der Verein ging aus einem Stammtisch hervor, der sich in der Gastwirtschaft "Zum Goldenen Löwen", Lange Straße 7, traf. Zweck derselben ist die Pflege der Gesellschaft im geschlossenen Kreis. Das Vereinsleben bestand aus regelmäßigen Treffen im Saal der Gastwirtschaft. Da der Raum auf Grund der gestiegenen Mitgliederzahl nicht mehr ausreichte, fanden die Versammlungen nach 1914 in dem 1907 eigens für den Verein errichteten Viktoriahaus an der Parkstraße / Ecke Holtgrevenstraße statt. Veranstaltungen wie Ausflüge, Damenessen, Bowleabende, Kinderkirschenfeste und Weihnachtsfeiern organsierte ein Vergnügungsdirektor. 1927 wurde auch eine Zigarrenkommission gebildet.

Der Archivbestand, dessen Überlieferung mit der Gründung des Kegelvereins "Viktoria" im Jahre 1896 einsetzt, stammt aus dem Besitz von Eva Gräfin von der Groeben geb. Potthoff und Dr. Hilda Potthoff. Er wurde am 15. Februar 1999 bzw. im September 2008 durch das Museum der Stadt Lünen dem Stadtarchiv zur dauernden Aufbewahrung übergeben.

(12 Akten; 1909-1940)

Der Haus- und Grundbesitzer-Verein Lünen sah seine Aufgabe darin, die gemeinschaftlichen Belange des Haus- und Grundbesitzes im Sinne des Staates wahrzunehmen, d. h. für das Verständnis für die Wohnungspolitik der Reichsregierung einzutreten. Dies gilt vor allem für die nationalsozialistische Zeit, in der der Verein befugt war, Haus- und Grundbesitzer zu betreuen, zu beraten und zu belehren. Bis 1934 gehörten dem Verein auch Juden an. Das Gründungsjahr des Vereins ist nicht bekannt.

Der Archivbestand stammt aus dem Familienbesitz der Schwestern Eva Gräfin von der Groeben und Dr. Hilda Potthoff. Das Schriftgut wurde im Februar 1999 sowie im September 2009 durch das Museum der Stadt Lünen dem Stadtarchiv zur dauernden Aufbewahrung übergeben.

(1 Akte; 1934-1939)

Der Verein gründete sich 1934. Das Protokollbuch spiegelt die Gleichschaltung des 1934 gegründeten Vereins wider.

(3 Akten; 1937-1942)

Über die Gründung des Kreiskriegerverbandes Lünen, der dem NS-Reichskriegerbund angeschlossen war, liegen keine Angaben vor. Als Dachverband gehörten ihm die Kriegerkameradschaften in Altenderne, Beckinghausen, Brambauer, Gahmen, Horstmar, Lünen-Mitte und Lünen-Süd an. Mit Auflösung des NS-Reichskrieger-bundes im Jahre 1943 löste sich auch der Kreiskriegerverband Lünen auf. Ein Teil der Vereinsakten wurde noch im selben Jahr der Stadt Lünen zur dauernden Aufbewahrung übergeben.

(3 Akten; 1888-1929)

Über die Gründung des Krieger- und Landwehrvereins zu Lünen liegen unterschiedliche Angaben vor. Nach den Einträgen im Protokollbuch beging der Verein 1921 sein 50jähriges Bestehen, so dass als Gründungsjahr das Jahr 1871 errechnet wird. Sehrbrock berichtet in seiner Chronik ausführlich von den Gründungsversammlungen: 1866 wurde ein provisorischer Vostand gebildet, 1868 wählte die Gründungsversammlung einen neuen Vorstand und 1869 wurde die endgültige Gründung vollzogen. Der Krieger- und Landwehrverein führte Veteranentreffen und Schützenfeste durch, organisierte Ausflüge und Vorträge und unterstützte Witwen, Waisen und Kriegsbeschädigte. Während der französischen Besetzung des Ruhrgebiets 1823/24 wurde er verboten. Auf die Initiative des Vereins hin konnte 1872 das Kriegerdenkmal an der Ecke Cappenberger Straße / Borker Straße zur Erinnerung an die im deutsch-französischen Krieg 1870/71 gefallenen Soldaten aus Lünen errichtet werden.

(7 Akten; 1911-1968)

Der Lüner Quartett-Verein wurde am 1. Juli 1905 gegründet. Um gesangfähig zu sein, legte man die Sängerzahl auf ca. 20 fest. In Lünen hat der Verein an den verschiedensten Veranstaltungen wie die Übergabe des Amtsgerichts 1912, bei den alljährlichen Kaisergeburtstagfeiern und insbesondere bei Wohltätigkeitskonzerten teilgenommen.

Zwei Wimpel und ein Hämmerchen zum Einläuten der Gesangstunde wurden dem Museum der Stadt Lünen übergeben.

(136 Akten; 1874-2011)

Der Schützenverein Lünen sieht sich in Tradition der städtischen Wachmannschaften, die die Stadt schon im Mittelalter zu verteidigen hatten. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gab es in Lünen die Schützengilde St. Sebastian und Fabian, und auf einer Karte von 1578 ist ein Vogelschießen auf dem Wüstenknapp abgebildet - die älteste Darstellung eines Vogelschießens in Westfalen. Seit 1825 lassen sich Schützenfeste und Schützenkönige nachweisen. Durch die beiden Weltkriege kam das Schützenleben vorübergehend zum Erliegen. Am 25. Oktober 1950 kamen Lüner Schützenbrüder in der Gaststätte Mork zur Neugründung des „Lüner Schützenverein 1332 e. V.“ zusammen. Seit 1953 wird alle zwei Jahre ein Schützenfest gefeiert. Fünf Kompanien, die Sportschützen und die Jugendabteilung sowie eine Damenschießgruppe gestalten das Vereinsleben. Der vereinseigene Schießstand In der Geist an der Moltkestraße gibt Gelegenheit zum sportlichen Wettstreit.

1996 wurde das Archiv des Schützenvereins Lünen dem Stadtarchiv als Depositum übergeben. Grundlage des Bestandes bildet das von Wilhelm Blomenkemper gesammelte und archivierte Schriftgut, ergänzt durch Unterlagen der Schriftführerin Hilde Wöstenhöfer.

(10 Akten; 1877-1977)

Der MGV Eintracht Lünen wurde am 21. Juli 1876 gegründet. In Lünen hat der Verein an den verschiedensten Veranstaltungen sowie bei Sängerfesten umliegender Vereine teilgenommen. 1971 ging der Verein eine Chorgemeinschaft mit dem MGV Sängerbund Lünen ein.

(14 Akten; 1908-1988)

Der Männergesangverein Heiderose wurde am 1. März 1908 gegründet. Vereinslokal war die Gastwirtschaft Heideblümchen in Alstedde. 1911 konnte das Fest der Fahnenweihe begangen werden. Das Vereinsleben ruhte während des Ersten Weltkriegs und wurde erst im Juni 1920 wieder neu belebt. 1922 erfolgte der Wechsel des Vereinslokals zur Gastwirtschaft Wieneke in Nordlünen. Am 28. Januar 1934 wurde der Vereinsname in MGV Heiderose Alstedde-Nordlünen geändert. Die Vereinstätigkeit ruhte seit 1942 auf Grund des häufigen Fliegeralarms während des Zweiten Weltkriegs. Einen großen Erfolg errang der Verein 1953 beim Wertungssingen des Sängerkreises Lüdinghausen. Er erhielt den 1. Preis und die damit verbundene Goldmedaille in der höchsten Klasse. 1958 und 1960 wurden das 50jährige bzw. das 60jährige Bestehen gefeiert. 1975 entschloss sich der MGV, eine Chorgemeinschaft zu gründen; an der ersten Probe nahmen 35 Frauen teil.

Der Archivbestand dokumentiert das Vereinsleben von der Gründung im Jahre 1908 bis 1965. Die Protokolle der Generalversammlungen und Vorstandssitzungen sind für diesen Zeitraum beinahe vollständig überliefert. Allgemeines Schriftgut ist bis auf die 1930er Jahre kaum erhalten. Besonders erwähnenswert ist der Schriftverkehr um die Errichtung und Pflege des Kriegerdenkmals in Nordlünen, von dessen Enthüllung im Jahre 1925 auch ein Foto überliefert ist.

(9 Akten; 1909-1968)

Im Jahre 1909 gründeten Bewohner der Bauerschaft Nordlünen den Männergesangverein Nordlünen. Vereinslokal war die Gastwirtschaft Wieneke, seit 1956 die Gastwirtschaft Tanhöfner. Die Überlieferung beginnt mit dem Gründungsjahr, die Protokollbücher sind erhalten und reichen bis 1968. Der Verein hat sich aufgelöst.

(2 Akten; 1948-1979)

Der Männergesangverein wurde im Jahr 1879 gegründet und konnte 1979 sein 100-jähriges Jubiläum feiern.

(12 Akten; 1929-1975)

Mitte des Jahres 1929 gründeten Bewohner der Bergarbeitersiedlung im Bereich der Süggel den Männergesangverein Südliche Sängervereinigung Lünen. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs kam das Vereinsleben zum Erliegen. Im Januar 1946 gründete sich der Verein neu. Vereinslokal war die Gastwirtschaft Walbaum. Die Überlieferung stammt überwiegend aus den 1950-er bis 1970-er Jahren; sie endet 1975. Der Verein hat sich aufgelöst.

(5 Akten; 1953-2004)

Die Marinekameradschaft ging aus dem Marine-Verein Lünen und Umgebung hervor. Der Verein gründete sich am 13. Oktober 1921; zahlreiche Lüner waren in der Kriegs- und in der Handelsmarine tätig. 1935 erhielt der Verein seinen heutigen Namen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erging ein allgemeines Vereinsverbot, so dass sich auch die Marinekameradschaft auflösen musste. Nach Aufhebung des Verbotes gründete sich der Verein am 17. Januar 1953 neu. Die Marinekameradschaft ist Mitglied im Deutschen Marinebund e. V. und in der Marinevereinigung Groß-Dortmund. 2011 beging der Verein sein 90-jähriges Bestehen.

(2 Akten; 1928-1931)

Die Vereinsmitglieder gehörten ursprünglich der Wanderabteilung des ev. Streich- und Wanderorchesters der ev. Kirchengemeinde Lünen an. Auf Grund von Meinungsverschiedenheiten wurde die Gruppe ausgeschlossen. Die Mitglieder schlossen sich zu einem neuen Verein zusammen. Die Übungsstunden fanden im Kansino der Zeche Victoria I/II statt.

(4 Akten; 1949-1989)

Der Musikverein Lünen gründete sich 1949 als gemischter Chor. Die Chorleitung übernahm Georg Kickhäfer, Musiklehrer am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium. Aufgeführt wurden Oratorien, Kantaten und Passionen. 1965 wurde der Chor als eingetragener Verein umstrukturiert.

(51 Akten; 1743-2005)

In Lünen gibt es wie auch in vielen anderen Orten eine bestimmte Form der Gemeinschaftsbildung, die älter ist als alle Vereine: die Nachbarschaft. Diese spielt eine wichtige Rolle im sozialen Bereich: Hilfe durch Rat und Tat in Not und Tod. Nachbarschaften handelten und handeln in aller Stille im Sinne des Nachbarschaftsgedankens. Für den Bereich des historischen Stadtkerns lassen sich zwölf Nachbarschaften nachweisen, deren schriftliche Überlieferung bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zurückreicht. Außerhalb des Stadtkerns gab oder gibt es vier weitere Nachbarschaften. Der Archivbestand stellt eine Sammlung von Schriftgut aller Nachbarschaften dar.

(9 Akten; 1951-1966)

1950 wurde der Pfadfinderstamm „Wildgänse“ Lünen gegründet, der Mitglied im Bund Deutscher Pfadfinder war. Er gliederte sich in mehrere Altersgruppen (Wölflinge, Sippen, Rover), denen vor allem Jugendliche angehörten. Die Aufgaben und Ziele des Stammes bestanden im Spiel und Sport und in der Pflege der Kameradschaft. Zu den Aktivitäten gehörten gemeinsame Fahrten, Zeltlager, Pfadfindertreffen sowie Sport- und Spielwettkämpfe untereinander und gegen andere Gruppen.

(1 Akte; 1902-2001)

Der Posaunenschor wurde 1902 von dem ev. Hilfsprediger Beckmann gegründet; drei Jahre später entstand die Kirchengemeinde Preußen. Die Chronik besteht aus drei Überlieferungsschichten: Sie fußt auf Aufzeichnungen, die anlässlich des 45-jährigen Bestehens 1947 niedergeschrieben wurden; diese hat Friedrich Jahnke 1977 handschriftlich fortgeschrieben; diese Dokumentation wurde erneut bis 2001 maschinenschriftlich fortgeführt.

(98 Akten; 1906-1943)

1919 fanden sich die ersten aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrenden Soldaten in der Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener (ReK) zusammen. Die ReK wurde die Nachfolgeorganisation des Volksbundes zum Schutze der Kriegs- und Zivilgefangenen. Der vorliegende Bestand spiegelt die Tätigkeit der ReK-Ortsgruppe Brambauer wider, die am 2. November 1919 im Lokal Krummnacker gegründet worden ist. Erster Vorsitzender wurde Anton Jungen. Friedrich Heyenga, der im Oktober 1919 aus englischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt war, setzte sich als Geschäftsführer für die Belange der heimkehrenden Kriegsgefangenen ein. Die ReK-Ortsgruppe war behilflich bei der Wiedereinbindung in die Familie sowie bei der Suche eines Arbeitsplatzes oder einer Wohnung. Sie unterstützte nicht nur die heimgekehrten Kriegsgefangenen, sondern auch die Vermißtenangehörigen und deren Entschädigungsangelegenheiten. Die Unterlagen über die ersten Jahre sind leider verloren gegangen. Friedrich Heyenga setzte sich über Brambauer hinaus für die Belange der heimgekehrten Kriegsgefangenen ein. Er war Bezirksgruppenleiter in der ReK-Bezirksgruppe Westfalen-Mitte, Vorstandsmitglied der ReK Gau Westfalen-Lippe, Kameradschaftsleiter in der Westfälischen Kameradschaft ehemaliger Kriegsgefangener, Bezirksführer in der ReK-Bezirksgruppe Ruhr-Lippe und ReK-Obmann bei der Gaudienststelle der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung (NSKOV) Gau Westfalen-Süd.

(39 Akten; 1948-1980)

Am 18. Juni 1948 schlossen sich Vertreter der Gesangvereine des Landkreises Lüdinghausen zum Sängerkreis Lüdinghausen zusammen, der sich in Tradition zu dem 1920 gegründeten Bezirksverband sah. Dem Sängerkreis gehörten 30 Männergesangvereine und Jugendchöre aus 15 Gemeinden an. Zu den ständigen Kontakten untereinander zählten die Chorleitertagungen, die Jahreshauptversammlungen und besonders die Kreissängerfeste. 1970 beging der Sängerkreis Lüdinghausen sein 50jähriges Bestehen. Am 12. Januar 1980 erfolgte die Fusion der Sängerkreise Lüdinghausen und Lünen zum neuen Sängerkreis Lünen-Lüdinghausen, dem zum Beginn 32 Chöre angehörten.

Der vorliegende Bestand spiegelt die Tätigkeit des Sängerkreises Lüdinghausen seit der Gründung im Jahre 1948 bis zur Vereinigung mit dem Sängerkreis Lünen im Jahre 1980 wieder. Darüber hinaus dokumentiert er die Tätigkeit der ihm angeschlossenen Vereine.

(21 Akten; 1910-1997)

Im Dezember 1924 trafen sich Vertreter mehrerer Gesangvereine der Stadt Lünen, um über die Vereinigung der Männergesangvereine von Lünen und Umgebung zu beraten. Am 9. Januar 1925 wurde der „Verband der Männergesangvereine von Lünen und Umgegend“ als Mitglied im Unterverband des Westfälischen Sängerbundes des Deutschen Sängerbundes gegründet. Die Überlieferung zum Sängerkreis Lünen endet zunächst mit dem Jahre 1933. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte der Neuaufbau mit der Gründung des Sängerkreises Lünen. Dem Sängerkreis gehörten 27 Chöre aus der Stadt Lünen und Umgebung an. Zu den ständigen Kontakten untereinander zählten vor allem die jährlich stattfindenden Kreischorkonzerte. 1965 und 1975 beging der Sängerkreis Lünen sein 40- bzw. 50jähriges Bestehen. 1980 erfolgte die Fusion der Sängerkreise Lüdinghausen und Lünen zum neuen Sängerkreis Lünen-Lüdinghausen, dem zum Beginn 32 Chöre angehörten.

Der vorliegende Bestand spiegelt die Tätigkeit des Sängerkreises Lünen zwischen den Jahren 1924 und 1933 und ab 1958 bis zur Vereinigung mit dem Sängerkreis Lüdinghausen im Jahre 1980 wieder. Darüber hinaus dokumentiert er die Tätigkeit der ihm angeschlossenen Vereine.

(54 Akten; 1958-2008)

Die Vereinsgeschichte beginnt mit der Gründung der Schwimmabteilung des TuS Westfalia Wethmar im Jahre 1953. Vermutlich auf Grund der Vielzahl von Anmeldungen kam es im April 1958 zur Gründung eines eigenen Vereins, der den Namen des ein Jahr zuvor eröffneten Freibades Cappenberger See annahm. Mitte der 1960-er Jahre und 1986 wurden zur Förderung des Breitensports eine Turnabteilung bzw. eine Volleyball-Hobbygruppe gegründet. Der SCC richtete zahlreiche Schwimmwettkämpfe aus und startet seit 1989 in der in diesem Jahr gegründeten SG Lünen.

Der Archivbestand wurde 2009 dem Stadtarchiv als Depositum übergeben. Das Schriftgut spiegelt die Vereinstätigkeit im Bereich Schwimmsport stellvertretend für alle Lüner Schwimmvereine wider.

(275 Akten; 1950-2012)

Am 1. Februar 1950 gründeten 15 Sportvereine mit rund 3.500 Mitgliedern den Kreissportbund Lünen als Dachorganisation aller Lüner Sportvereine. Der Kreissportbund nannte sich später Stadtsportbund und nach dem Verlust der Kreisfreiheit seit 1. Januar 1975 Stadtsportverband. Die Einrichtung des Sport- und Bäderamtes der Stadt Lünen im Jahre 1965 wirkte sich fördernd auf die Tätigkeit des Kreissportbundes aus, da hier die Geschäftsstelle untergebracht war.

Der Aktenbestand wurde 1996 im Zusammenhang mit der Auflösung des Sport- und Bäderamtes und 2012 nach Räumung eines Archivraumes im abzubrechenden Hallenbad Altlünen übernommen. Er enthält auch Schriftgut der Mitgliedsvereine.

(88 Akten; 1985-1999)

Der Stadtverband für Heimatpflege nimmt die Aufgaben eines örtlichen Heimatvereins wahr. Er ist Dachverband für die ihm angehörenden Mitgliedsvereine. Der Stadtverband setzt sich in Zusammenarbeit mit diesen Vereinen und der Stadt Lünen für die Förderung und Durchführung von Heimatforschung sowie für die Pflege des Brauchtums ein. Darüber hinaus organisiert und unterstützt er die Durchführung von Stadt-, Ortsteil-, Vereins- und Heimatfesten.

(11 Akten; 1947-1997)

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Tischtennis-Abteilung trug Aloys Merten, Mitglied der Abteilung, umfassendes Material zusammen, darunter Presseberichte und Daten zum Spielbetrieb seit 1947.

(9 Akten; 1979-1995)

Das Ensemble gründete sich 1980 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg als "Theaterlabor" auf der Suche nach dem Weg zwischen Experiment und Etablierung. In Hattingen trat die freie Theatergruppe als Kunstinstitut Schulenburg auf.  In der Theatersaison 1985/86 wechselte die Gruppe nach Lünen und gründete hier das Theaterpathologische Institut (TPI). Inszenierungen wie Mister Buffo, Othello, Merlin, "Mein Traum ist nur ein krankes Kind" oder "Gertrud wenn Lockenwickler seufzen könnten" wurden finanziell von der Stadt Lünen und von einem eigens gegründeten Verein zur Förderung der freien Theaterarbeit in Lünen getragen. Das TPI benannte sich 1988 in Theater Institut  und 1989 in Theater Forum um. Theatergruppe und Förderverein lösten sich 1995 auf.

(113 Akten; 1914-1968)

1946 gründeten die ehemaligen Mitglieder der Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener (ReK) den "Brambauer Kreis der alten Kameraden", die die Heimkehrertätigkeit wieder aufnahm und als Initiative für die Gründung des Verbandes der Heimkehrer (VdH) werden sollte. Am 26. März 1950 wurde der Bund ehemaliger Kriegsgefangener gegründet, der am 2. Dezember eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Verband der Heimkehrer (VdH) in Menden bildete. Die Verdienste des VdH-Ortsverbands-Vorsitzenden Friedrich Heyenga wurden mit seiner Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des VdH-Kreisverbandes Lünen gewürdigt. Heyenga wurde am 13. April 1896 geboren. Er starb kurz vor Vollendung seines 71. Lebensjahres am 16. März 1967. Mit seinem Tode endete auch sein Lebenswerk: Der VdH-Ortsverband Brambauer löste sich auf.

(24 Akten; 1946-1997)

1950 gründeten heimgekehrte Kriegsgefangene den VdH-Ortsverband Lünen-Mitte. Er unterstützte die Heimkehrer, Kriegsopfer und Vermisstenangehörigen. Durch einen Rechtsbeistand konnte Hilfe in Rentenangelegenheiten gewährt werden. Darüber hinaus organisierte der Ortsverband Kundgebungen und Schweigemärsche zur Freilassung der Kriegsgefangenen. 1955 wurde auf Initiative des Verbandes eine Heimkehrer-Gedenkkerze am Hauptbahnhof aufgestellt.

Ende des Jahres 1996 löste sich der Ortsverband auf, da nur noch 28 Mitglieder gezählt wurden, von denen die meisten über 80 Jahre alt waren.

(6 Akten; 1932-1934)

Der Verein „Krieger-Ehrenstätte Brambauer“ wurde Ende 1932 gegründet. Der einzige Zweck des Vereins bestand darin, eine Kriegerehrenstätte an der Ecke Brechtener Straße / Weststraße zu Ehren der im (Ersten) Weltkrieg gefallenen Soldaten aus Brambauer zu errichten. Die Kriegerehrenstätte wurde am 8. Oktober 1933 eingeweiht. Der Verein löste sich daraufhin Ende November des Jahres auf. Spätere Liquidationsangelegenheiten wurden vom Kreiskriegerverband Lünen übernommen, der die Akten 1943 der Stadt Lünen zur dauernden Aufbewahrung übergab.

(6 Akten; 1949-2007)

Der Verein schlesischer Landsleute wurde am 6. Juni 1912 von auf der Zeche Victoria beschäftigten Bergleuten aus Schlesien gegründet. Vereinlokal war die Gastwirtschaft "Zur Viktoria"; der Vereinsgruß lautete "Frohsein". Während der Verein Anfang der 1970-er Jahre noch rund 1.000 Mitglieder hatte, litt er in den folgenden Jahren unter permanentem Mitgliederschwund. Als sich 2006 unter den noch verbliebenen 83 Mitgliedern altersbedingt keine Nachfolger für den Vorstand fanden, löste sich der Verein auf.

(54 Akten; 1956-1965)

Die Vereinsgeschichte beginnt mit der Gründung im Jahre 1953. Der Archivbestand besteht aus einer kleinen Abgabe durch das Vereinsmitglied Hans-Peter Bludau zur Jugendarbeit des Vereins in den 1950/60-er Jahren.

(4 Akten; 1920-1935)

Das Entstehungsjahr des Volkschores Brechten-Brambauer ist auf Grund der dürftigen Überlieferung nicht bekannt. Da es sich beim Volkschor um einen der SPD nahestehenden Arbeitergesangverein handelte, ist zu vermuten, dass er während der nationalsozialistischen Zeit aufgelöst worden ist. Eine Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg fand offenbar nicht mehr statt.