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Tunneldurchstich am Bahnhof Preußen

Der Bahnhof Preußen hat für alle südlichen Stadtteile der Stadt Lünen eine große Bedeutung. Er ist allerdings von den Stadtteilen Lünen-Süd und Gahmen bislang nur über die bestehende Unterführung Preußenstraße erreichbar. Für Fußgänger und Radfahrer aus westlicher Richtung sind die Wege zum Bahnhof damit unnötig lang und im Bereich der bisherigen Unterführung aufgrund der starken verkehrlichen Belastung gefährlich. Es fehlt an einer direkte und attraktiven Anbindung vom Bahnhof an die Bebelstraße.

Ziel ist es daher, den Bahnhof Preußen zum Stadtteil Lünen-Süd zu öffnen, ihn städtebaulich zu integrieren und das gesamte Umfeld des Bahnhofs zu attraktivieren. Nachdem die Sanierung des Gleiskörpers und der Haltestellenbereiche derzeit durch die Deutsche Bahn bzw. den Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) erfolgt, soll anschließend die Anbindung an den Stadtteil Lünen-Süd hergestellt werden. Ein noch bestehender und technisch intakter Verbindungstunnel vom Bahnsteig 1 zum früheren Bahnsteig 2 kann hierfür voraussichtlich mit verhältnismäßig geringem Aufwand genutzt werden. Es ist geplant, den heute zugemauerten Durchgang wieder zu öffnen, zu sanieren und auf der Westseite den Bahndamm bis zum Durchgang abzutragen. Der neue Eingang könnte dann zusätzlich als Erschließung für eine zweite Park & Ride-Anlage im westlichen Bereich (Bebelstraße) dienen.

Eine Machbarkeitsstudie, die im Jahr 2016 erstellt wurde, hat die grundsätzliche Möglichkeit einer Umsetzung der oben beschriebenen Anbindung des Bahnhofs Preußen an den Stadtteil bestätigt. Derzeit laufen Gespräche zwischen der Stadt Lünen, der Deutschen Bahn und der Verkehrsgesellschaft im Kreis Unna bzgl. der Umsetzung und Finanzierung der geplanten Maßnahmen. 

Bild der Unterführung für den Straßenverkehr am Bahnhof Lünen Gahmen Preußen

Die Machbarkeitsstudie wurde inzwischen erstellt und im September 2016 im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt. Die Studie bildet dann die Grundlage für die weiteren Planungen und die Beantragung von investiven Mitteln zur Umsetzung im Jahr 2017.