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Bitte beachten Sie bei allen Veranstaltungen, dass die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes und der Coronaschutzverordnung des Landes NRW in der jeweils aktuellsten Fassung eingehalten werden müssen. Das bedeutet insbesondere: Halten Sie ausreichenden Abstand zu anderen Personen (mind. 1,5 Meter), tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung und beachten Sie allgemeine Hygieneregeln. Für die Aktualität der veröffentlichten Veranstaltungen ist der jeweilige Veranstalter verantwortlich.

Abgesagt: Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Schauspiel nach dem Roman von Joachim Meyerhoff

Wichtiger Hinweis:
Die Veranstaltung "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" am 21.01.2021 musste gem. der aktuellen Coronaschutz-Verordnung des Landes NRW leider abgesagt werden.

Der Kartenpreis oder der anteilige Abopreis wird selbstverständlich erstattet. Über das Kulturbüro Lünen erworbene Eintrittskarten können beim Servicebüro zurückgegeben werden. Falls die Eintrittskarten nicht über das Kulturbüro erworben wurden, sondern über eine andere Vorverkaufsstelle (Web-Shop/CTS Eventim etc.), wenden Sie sich zwecks Rückabwicklung bitte an die jeweilige Vorverkaufsstelle. Die Kosten können in diesem Fall nicht über das Kulturbüro Lünen zurückerstattet werden.

Weitere Informationen telefonisch und per Mail beim Kulturbüro Lünen unter 02306 104-2299 oder per E-Mail an kulturbuero@luenen.de.

Einen Vordruck für das Rückgabeformular finden Sie hier.

Zur Veranstaltung:

Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht. Die Kindheit auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie und das Austauschjahr in Amerika liegen hinter ihm, die Schulzeit hat er überstanden, als vor dem Antritt des Zivildienstes das Unerwartete geschieht: Joachim wird an der Otto Falckenberg Schauspielschule in München aufgenommen und zieht zu seinen Großeltern in die großbürgerliche Villa im vornehmen Stadtteil Nymphenburg. Er wird zum Wanderer zwischen den Welten. Seine Großmutter war selbst Schauspielerin und ist eine schillernde Diva, sein Großvater ist emeritierter Philosophieprofessor, eine strenge und ehrwürdige Erscheinung. Ihre Tage sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine wesentliche Rolle spielt. Tagsüber wird Joachim an der Schauspielschule systematisch in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er seine Verwirrung auf dem opulenten Sofa in Rotwein und anderen Getränken. Aus dem Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und ausbildungsbedingtem Ich-Zerfall entstehen die den Erzähler völlig überfordernden Ereignisse – und gleichzeitig entgeht ihm nicht, dass auch die Großeltern gegen eine große Leere ankämpfen, während er auf der Bühne sein Innerstes nach außen kehren soll und dabei oft grandios versagt.

Joachim Meyerhoff hat in seinem dritten Roman die Kunst, Komik und Tragik miteinander zu verbinden, noch verfeinert. Sein Held nimmt sich und seine Umwelt immer genauer wahr und erkennt überall Risse, Sprünge und Lücken.

Veranstalter: Altonaer Theater

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